
Nach Eintrachts Heimsieg gegen Köln sorgte ein Alarm im Deutsche Bank Park für Chaos: Die Pressekonferenz mit Trainer Adi Hütter musste abgebrochen werden.
Der Jubel über den ersten Heimsieg seit März saß noch tief, da sorgte eine technische Störung im Deutsche Bank Park für ordentlich Aufregung. Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, hatte Eintracht Frankfurt den 1. FC Köln mit 1:0 bezwungen. Doch kurz nach dem Schlusspfiff ging es im Stadion richtig zur Sache – und zwar nicht mehr auf dem Rasen.
Nach dpa-Informationen, die die Wilhelmshavener Zeitung und absolutfussball.com übernommen haben, hatte Adi Hütters Pressekonferenz nach dem Spiel kaum begonnen, da war sie auch schon wieder vorbei. In den Katakomben der Frankfurter Arena erklang kurz vor Mitternacht immer wieder eine schrille Alarmsirene, begleitet von einer Durchsage: „Sehr geehrte Damen und Herren, wegen einer technischen Störung in unserem Hause bitten wir Sie, das Gebäude zügig zu verlassen.“ Hütter musste zunächst lachen, bevor er kurze Zeit später das Podium räumte.
Der Eintracht-Trainer war zu diesem Zeitpunkt gerade mit seinem Eingangsstatement und einem Sonderlob für Kapitän Robin Koch fertig geworden, als die Pressekonferenz ein jähes Ende fand. Kölns Cheftrainer René Wagner hatte seinen Auftritt vor den Medien da bereits hinter sich und alle Fragen der Journalisten beantwortet.
Die schrillen Töne samt Ansagen auf Deutsch und Englisch liefen über mehrere Minuten in Dauerschleife. Welche technische Störung den Alarm und die Räumung des Stadioninnenraums letztlich ausgelöst hatte, blieb zunächst unklar. Vor der Arena fuhren ein Feuerwehrauto sowie mehrere Krankenwagen mit Blaulicht vor den Eingang – verschwanden aber wenige Minuten später wieder. Nach knapp 15 Minuten war auch das schrille Alarmsignal vorbei.
Trotz des kuriosen Nachspiels überstrahlt der sportliche Erfolg den Abend im Main-Gebiet. Younes Ebnoutalib hatte in der 77. Minute das entscheidende Tor erzielt und damit den ersten Heimsieg der Eintracht seit März perfekt gemacht. Vor 59.600 Zuschauern im Deutsche Bank Park hielt Torwart Noah Atubolu mit starken Paraden den Vorsprung fest, während Kölns Saïd El Mala im Anschluss seine Enttäuschung über vergebene Chancen deutlich machte. Hütter hatte vor der Partie an mehreren Stellen in der Startelf umgestellt – eine Entscheidung, die sich am Ende auszahlte.
Der Sound der Weltstadt bleibt auch nach diesem turbulenten Abend ungebrochen: Frankfurt hat wieder einen Grund zum Feiern, auch wenn der Alarm im Stadion für einen ungewöhnlichen Schlusspunkt gesorgt hat. Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch natürlich auf dem Laufenden, falls es neue Details zur Ursache der Störung gibt.






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