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Brenzliger Moment am Airport: Pegasus-Jet startet in Frankfurt in falsche Richtung

Pegasus-Airbus setzt in Frankfurt zum Start in die falsche Richtung an – Fluglotsen greifen rechtzeitig ein.

Redaktion
·
23. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Stunde

Gefährlicher Zwischenfall auf unserem Flughafen

Da staunten selbst die Profis: Am Frankfurter Flughafen, Deutschlands größtem Airport direkt vor unserer Haustür, gab es am Dienstag, den 20. Oktober, einen richtig brenzligen Moment. Ein Airbus A321neo der türkischen Fluggesellschaft Pegasus Airlines mit dem Kennzeichen TC-RDO setzte auf der Startbahn 18 plötzlich zum Start in die komplett falsche Richtung an. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat den Vorfall bestätigt – und wir sagen euch, was genau passiert ist!

Flug nach Istanbul nimmt gefährliche Wendung

Der Flug PC-996 sollte eigentlich ganz normal von Frankfurt nach Istanbul-Sabiha Gökçen starten. Über den Rollweg S hatte die Maschine die Startbahn 18 erreicht, etwa 1.260 Meter vom Bahnbeginn entfernt. Die Startfreigabe für Bahn 18 war erteilt – doch dann drehte der Jet plötzlich nach rechts und setzte zum Start in Richtung Norden an, also auf Bahn 36. Das ist exakt die Gegenrichtung!

Die Fluglotsen der DFS hatten den Fehler aber zum Glück sofort auf dem Schirm. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 35 Knoten über Grund brach die Besatzung auf Anweisung der Lotsen den Startlauf ab. Nach rund 530 Metern verließ der Airbus die Bahn am Rollweg M und rollte zurück zum Holding Point S. Rund sieben Minuten später hob die Maschine dann ohne weitere Probleme ab – diesmal in die richtige Richtung.

Keine Verletzten, keine Schäden – Behörden sind informiert

Die gute Nachricht für alle, die mitgezittert haben: Nach bisherigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt, und auch am Airbus A321 entstanden keine Schäden. Die DFS bestätigte den Zwischenfall und erklärte, sie habe ihn an die zuständigen Behörden gemeldet. Ob und in welchem Umfang die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) eine Untersuchung einleitet, liegt nun in deren eigener Zuständigkeit.

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, gelten solche Vorfälle in der Luftfahrt grundsätzlich als sicherheitsrelevant – auch wenn sie frühzeitig gestoppt werden. In diesem Fall haben Flugsicherung und Crew gemeinsam rechtzeitig reagiert und eine wirklich gefährliche Situation verhindert. Auch der Express ordnet den Vorfall ähnlich ein: Richtet sich ein Flugzeug falsch herum aus, ist das kein Pappenstiel, selbst wenn alles glimpflich ausgeht.

Was bleibt

Der Fall zeigt mal wieder, wie wichtig die Arbeit unserer Fluglotsen ist – gerade an einem Mega-Drehkreuz wie dem Frankfurter Flughafen, wo täglich hunderte Maschinen starten und landen. Weitere Details zu dem Vorfall dürften die zuständigen Behörden in den kommenden Wochen liefern. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten gibt!

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