
Eintracht-Boss Axel Hellmann plant schon den nächsten Stadion-Neubau in Frankfurt – das Ablaufdatum der aktuellen Arena ist laut ihm 2035. Alle Details hier!
Der Deutsche Bank Park ist der Sound der Weltstadt – ausverkauft, laut, legendär. Und trotzdem denkt Eintracht Frankfurt schon jetzt über den nächsten großen Wurf nach! Auf der Mitgliederversammlung am Montagabend in der Frankfurter Jahrhunderthalle machte der neue Vorstandsvorsitzende Axel Hellmann vor rund 1600 Anwesenden eine klare Ansage: Ohne neue Stadionplanung geht’s für die Eintracht nicht weiter.
Hellmann wird deutlich: „Wenn wir nicht jetzt anfangen, eine Stadionplanung vorzulegen, werden wir in zehn Jahren kein neues Stadion haben.“ Sein Argument: Stadien haben einen Lebenszyklus von drei Dekaden. Das aktuelle Stadion wurde 2005 eröffnet – macht laut Hellmann ein Ablaufdatum von 2035. Weil Großprojekte in Deutschland bekanntlich ewig brauchen, soll jetzt die Grundlage geschaffen werden. Sein Ziel: „Nur wenn wir jetzt handeln, werden wir 2035, 2036 oder 2037 ein neues Stadion haben.“
Wie kicker.de berichtet, bezeichnete Hellmann die Stadionfrage sogar als „das entscheidende Zukunftsprojekt der kommenden zehn Jahre“. Spätestens 2038 soll die neue Arena stehen – pünktlich bevor sich Deutschland für die WM 2038 oder 2042 bewirbt, mit Frankfurt als prominentem Standort.
Wie viele Fans künftig reinpassen sollen, lässt Hellmann noch offen. Bis zu 80.000? „Das Potenzial dazu haben wir zweifelsfrei“, so der Eintracht-Boss. Gleichzeitig räumt er Bedenken bei An- und Abreise ein: Auch die Verkehrslage müsse mitspielen. Laut kicker.de betonte Hellmann, man dürfe sich nicht allein von der Frage leiten lassen, ob es am Ende 70.000, 75.000 oder 80.000 Plätze werden.
Klar ist für Hellmann nur eins: Das Kernelement bleibt die Heimspielstätte von Eintracht Frankfurt – mit einer höheren Stehplatzkapazität als heute. Gleichzeitig soll die Arena auch künftig als Konzert- und Veranstaltungsort funktionieren, weil das die Lage in Frankfurt eben erfordert.
Dass der Deutsche Bank Park längst aus allen Nähten platzt, zeigen die Zuschauerzahlen. Wie kicker.de berichtet, kamen in der vergangenen, sportlich schwächeren Saison im Schnitt 55.809 Zuschauer – eine Auslastung von 93 Prozent. Als die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung 2001 über den Neubau entschied, spielte die Eintracht noch in der 2. Liga, der damalige Businessplan ging von durchschnittlich 28.000 Besuchern aus. Seit der Saison 2019/20 liegt der Schnitt konstant über 50.000 – Ende 2022 wurde die Nordwestkurve zur vollen Stehplatztribüne ausgebaut, was die Kapazität auf heute 60.100 Plätze erhöhte.
Noch offen ist, ob die Eintracht einen dritten Ring draufbaut oder die bestehenden Tribünen nach und nach komplett neu errichtet. Laut kicker.de sollen erste Planungen der Stadt Frankfurt Ende des Jahres vorgestellt werden, die Öffentlichkeit folgt dann gegen Ende des ersten Quartals 2027. Aktuell wartet der Verein außerdem auf die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie.
Hellmann macht auch klar, dass das neue Stadion nicht zulasten des Kaders gehen soll: „Die Unterstellung, wir würden beim Kader sparen, um irgendwelche Stadion-Pläne zu finanzieren, ist absurd. Das sind völlig verschiedene Finanzierungstöpfe.“ Zur Einordnung, wie erfolgreich die Arena schon jetzt ist: Laut Hellmann ist der Deutsche Bank Park das achterfolgreichste Stadion der Welt – nur sechs US-Arenen und das Wembley-Stadion in London liegen davor.
Ob dritter Ring oder Neubau – die Eintracht will beim Thema Stadion nicht erst reagieren, sondern jetzt die Weichen stellen. Das beste Programm im Main-Gebiet bleibt für euch natürlich am Ball, sobald es Neuigkeiten zur Zukunft des Deutsche Bank Parks gibt. Jetzt reinhören bei Radio Frankfurt – wir halten euch auf dem Laufenden!






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