
DFB-Präsident Neuendorf schickt Reform-Plan für die Regionalliga ab 2028/29 an die Verbände. Die Entscheidung fällt im Dezember in Frankfurt beim DFB-Bundestag.
Der Sound der Weltstadt bringt euch heute Fußball-News, die ganz Deutschland betreffen! DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat den Chefs der Regional- und Landesverbände seinen Vorschlag für eine Regionalliga-Reform übermittelt. Und das Beste: Die finale Entscheidung fällt direkt bei uns, in Frankfurt! Am 18. Dezember soll die Reform beim DFB-Bundestag beschlossen werden.
Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, setzt der Neuendorf-Vorschlag auf das sogenannte Kompass-Modell. Statt bisher fünf Regionalligen mit insgesamt 90 Teams soll es künftig vier Staffeln mit je 20 Mannschaften geben. Die Einteilung erfolgt dabei jedes Jahr neu – und zwar mithilfe künstlicher Intelligenz nach geografischen Gesichtspunkten, wie Bild berichtet. Das heißt: Ein Verein kann je nach Auf- und Absteigern mal in der einen, mal in der anderen Staffel landen. Historische Derbys sollen dabei nach Möglichkeit erhalten bleiben, eine Garantie gibt es dafür aber nicht.
Der große Clou an der Reform: Die Meister aller vier Staffeln sollen künftig direkt in die 3. Liga aufsteigen können. Das wäre ein deutlicher Unterschied zum aktuellen System!
Träger der vier neuen Regionalligen wird laut Bild der DFB selbst. Als Ausgleich sollen die fünf Regionalverbände jeweils 500.000 Euro pro Jahr bekommen. Jeder teilnehmende Klub soll zusätzlich 40.000 Euro pro Saison erhalten – diese Zahlungen sollen laut der Deutschen Presse-Agentur zunächst für vier Jahre garantiert werden. Eine Ausnahme gibt’s allerdings: Die Zweiten Mannschaften der 36 Profiklubs gehen bei diesen Zahlungen leer aus.
Ganz schnell geht’s jetzt Schlag auf Schlag: Am Montag diskutieren die Regional- und Landesfürsten den Plan auf ihrer Konferenz. Am Freitag danach entscheidet dann das DFB-Präsidium über den Antrag. Und schließlich kommt die Reform beim außerordentlichen DFB-Bundestag am 18. Dezember bei uns in Frankfurt zur finalen Abstimmung, wie Bild berichtet.
Damit das Kompass-Modell überhaupt eingeführt werden kann, muss der DFB seine Satzung ändern – dafür braucht’s eine Zweidrittel-Mehrheit der Delegierten. Und genau hier wird’s spannend: Aus dem Süden ist mit Widerstand zu rechnen!
Wie die Deutsche Presse-Agentur meldet, sind sich längst nicht alle Regionalverbände im DFB einig, ob sie das Kompass-Modell überhaupt mittragen wollen. Bayern-Präsident Christoph Kern favorisiert laut Bild lieber eine Aufstockung der 3. Liga von 20 auf 22 Mannschaften – mit dann fünf Regionalliga-Aufsteigern statt vier. Kern könnte dafür sogar einen eigenen Gegenantrag auf dem Bundestag stellen. Bis zum 18. Dezember sind also noch einige Gespräche nötig, bevor die Zukunft der Regionalliga endgültig feststeht.
Wir bleiben für euch dran, wenn’s um Entscheidungen geht, die direkt bei uns in Frankfurt fallen! Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch auf dem Laufenden. Jetzt reinhören!






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