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Sturmtief Luise bläst durch Hessen: Hier wird’s am Wochenende ungemütlich

Sturmtief Luise bringt Böen bis 100 km/h nach Hessen und Deutschland. Der DWD warnt vor Sturmböen, Gewittern und Starkregen – alle Infos im Überblick.

Redaktion
·
23. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 57 Minuten

Jetzt wird’s stürmisch im Main-Gebiet!

Herbst, wie er leibt und lebt: Sturmtief Luise rauscht über Deutschland und bringt auch Hessen ordentlich durcheinander. Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitag einen Warnlagebericht rausgehauen, der es in sich hat. Festhalten, liebe Hörer – das wird ein Wochenende zum Fenster-zu-Halten!

Das sagt der DWD zur Wetterlage

Laut dem Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes zieht ein Sturmtief vom Ärmelkanal über die Niederlande zur Deutschen Bucht und beeinflusst mit seinen Ausläufern große Teile Deutschlands. Auch übers Wochenende bleibt es unter Tiefdruckeinfluss unbeständig, aber mild. Konkret heißt das: Von Westen und Südwesten bis in die Mitte frischt der Süd- bis Südwestwind rasch auf, mit verbreitet starken bis stürmischen Böen zwischen 55 und 75 km/h. In den Bergen und auf exponierten Gipfeln sind laut DWD sogar Sturmböen bis orkanartige Böen zwischen 80 und 110 km/h drin.

Der Höhepunkt der Windentwicklung wird laut DWD am Abend und in der ersten Nachthälfte erreicht. Dann können in den westlichen Landesteilen stürmische Böen und Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h aus Südwest bis West auftreten. Vom Rheinland bis zum Emsland sind laut Wetterdienst einzelne schwere Sturmböen bis 100 km/h nicht ausgeschlossen.

Wo es besonders kracht

Wie RTL unter Berufung auf den DWD berichtet, erreicht der Sturm seinen Höhepunkt in Deutschland voraussichtlich am Freitagabend und in der ersten Nachthälfte zum Samstag. Besonders Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Teile Niedersachsens müssen sich demnach auf kräftige Böen einstellen. Vom Rheinland bis zum Emsland warnt der DWD laut RTL vor schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Am Niederrhein und im Münsterland seien laut RTL-Meteorologe Paul Heger Böen um 90 km/h möglich, vereinzelt könnten sogar 100 km/h erreicht werden.

Auch für den Südwesten hat der DWD eine Warnung parat: Ab dem Nachmittag können einzelne starke Gewitter mit Sturmböen zwischen 60 und 85 km/h aufziehen. Dazu kommt Dauerregen – in Staulagen einiger westlicher Mittelgebirge sind laut DWD bis Samstagmorgen Gesamtmengen zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter drin.

Vorsicht vor umstürzenden Bäumen

Nach Einschätzung von RTL-Meteorologe Paul Heger ist Luise zwar ein normaler erster Herbststurm, die Gefahren sollte man aber nicht unterschätzen. Wie RTL berichtet, könnten durch die kräftigen Böen Bäume umstürzen, Äste abbrechen oder Gerüste umkippen – eine zusätzliche Rolle spielt dabei der Trockenstress, unter dem viele Bäume nach dem Sommer leiden. Heger rät deshalb, Wälder und baumreiche Parks zu meiden, auch noch am Samstag. Wer mit Auto oder Bahn unterwegs ist, sollte laut RTL vorsichtshalber mehr Zeit einplanen.

Und am Samstag geht’s weiter

Ganz vorbei ist der Spuk mit Luise aber nicht. Laut DWD-Warnlagebericht frischt am Samstag der Südwest- bis Westwind mitunter stark böig auf, mit steifen, vereinzelt stürmischen Böen bis 70 km/h. In exponierten Hochlagen sowie an der Nordsee sind einzelne Sturmböen bis 85 km/h drin, auf dem Brocken sogar noch etwas mehr.

Und als wäre das nicht genug: Wie RTL berichtet, nähert sich bereits am Wochenende mit Sturmtief Manja das nächste Tief. Am Samstag bleibt es demnach vielerorts windig bis stürmisch, auf dem Brocken erwartet der DWD laut RTL sogar Orkan. Auch am Sonntag könnte es kräftig zur Sache gehen, vor allem an der Nordsee und in den Bergen. Die Temperaturen bewegen sich übers Wochenende meist zwischen 7 und 16 Grad.

Unser Tipp für euch

Sichert lose Gegenstände auf Balkon und Terrasse, meidet Wälder und Parks – und bleibt einfach gemütlich drinnen bei eurem Lieblingssender! Der Sound der Weltstadt begleitet euch sicher durch den stürmischen Herbst. Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s natürlich bei uns. Jetzt reinhören!

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