
Frankfurt kämpft für einen fairen Wohnungsmarkt: Dezernent Gwechenberger fordert mehr Verbraucherschutz und bessere Instrumente gegen Mietpreisüberhöhung.
Wohnen in Frankfurt – das ist für viele von euch ein echtes Dauerthema. Und jetzt tut sich was! Seit Juni ist der neue Frankfurter Mietspiegel in Kraft. Doch ganz ohne Diskussion läuft das natürlich nicht: Sowohl Vermieter- als auch Mieterverbände haben Kritik geäußert – und die Meinungen gehen ordentlich auseinander. Das hat die Stadt zum Handeln bewegt.
Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, hat die heiße Debatte rund um den neuen Mietspiegel als Anlass genommen, um mit verschiedenen Akteuren in einen echten Dialog zu gehen. Den Auftakt machte ein Fachgespräch mit Hilmar von Lojewski, Beigeordneter des Deutschen Städtetages, sowie einer Delegation von Haus und Grund Deutschland und Frankfurt unter der Leitung von Verbandspräsident Kai Warnecke – dazu Vertreterinnen und Vertreter des Amts für Wohnungswesen.
Gwechenberger macht dabei klar, worum es ihm geht: „Wir haben uns mit dem Deutschen Städtetag und Haus und Grund getroffen, um uns zu unterschiedlichen Standpunkten und aktuellen Fakten auszutauschen. Ich setze mich mit voller Überzeugung für eine faire Wohnraumversorgung ein. Sowohl Vermieter als auch Mieter müssen sich an das Mietrecht halten.“ Klare Ansage – so soll Frankfurt eben sein!
Der Dialog mit Verbänden auf beiden Seiten soll weitergehen. Und Frankfurt bleibt nicht nur auf lokaler Ebene aktiv: Die Stadt bringt ihre Perspektive in den Deutschen Städtetag ein und beteiligt sich an der geplanten Reform des Mietrechts durch die Mietrechtskommission des Bundesjustizministeriums.
Konkret setzt sich Gwechenberger für eine Reform des Paragraphen 5 des Wirtschaftsstrafgesetzes sowie für eine Weiterentwicklung des Mietspiegels ein. Das Ziel ist eindeutig: Kommunen sollen bessere und wirksamere Instrumente bekommen, um deutliche Überhöhungen der ortsüblichen Vergleichsmiete öffentlich-rechtlich zu ahnden. Das stärkt den Verbraucherschutz – und das spürt ihr direkt in eurem Alltag.
Ein wichtiger Punkt in der Diskussion: Durch den Wegfall des sogenannten Merkmals „Ausnutzen“ – also des Ausnutzens der individuellen Lage von Mieterinnen und Mietern – könnten Mietwucher-Regelungen zur Mietpreisüberhöhung einfacher anwendbar werden. Das hätte dann auch eine präventive Wirkung auf dem Wohnungsmarkt. Heißt: Überhöhte Mieten könnten künftig schneller und unkomplizierter unterbunden werden.
Gwechenberger bringt es auf den Punkt: „Unser Ziel ist es, Kommunen wirksamere Instrumente für einen fairen und transparenten Wohnungsmarkt an die Hand zu geben.“ Für alle, die in Frankfurt wohnen, ist das eine starke Ansage – und ein Zeichen, dass die Stadt wirklich auf eurer Seite steht.
Der Wohnungsmarkt bleibt ein heißes Eisen – aber Frankfurt schaut nicht einfach zu. Mit Fachgesprächen, politischem Engagement auf Bundesebene und klaren Forderungen nach fairen Regeln setzt die Stadt ein starkes Zeichen für mehr Verbraucherschutz. Wir bleiben für euch am Ball und berichten weiter über alles, was euer Leben in der Mainmetropole bewegt. Jetzt reinhören – der Sound der Weltstadt auf Radio Frankfurt!
Update: Es gibt neue Entwicklungen zu diesem Thema:






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