Frankfurt fördert bezahlbare Mietwohnungen mit zinslosen Darlehen und Zuschüssen: Das Stadtplanungsamt erklärt die Konditionen von Förderweg 2 im Detail.
Wohnraum, den man sich leisten kann – für viele von euch in Frankfurt ein echtes Zukunftsthema! Die Stadt setzt dabei auf ein eigenes Förderprogramm, das genau hier ansetzt: das Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen, bekannt als Förderweg 2. Laut Stadtplanungsamt Frankfurt richtet sich dieses Programm an Haushalte mit mittlerem Einkommen und soll den Bau neuer Mietwohnungen in der Stadt ankurbeln.
Wie das Stadtplanungsamt Frankfurt mitteilt, erfolgt die Förderung über zinslose Darlehen, Baukostenzuschüsse sowie einmalige Zuschüsse zum Mietertrag. Das Besondere: Die Mietpreis- und Belegungsbindungen gelten wahlweise für 30 oder 40 Jahre – also richtig langfristig! Die anfängliche Netto-Kaltmiete liegt laut den Angaben der Behörde bei 9,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei der Planung müssen zudem bestimmte Haushaltsgrößen und Flächenvorgaben beachtet werden, damit am Ende auch die passenden Wohnungen für die passenden Haushalte entstehen.
Detaillierte Förderkonditionen hat das Stadtplanungsamt Frankfurt in einer eigenen Richtlinie zur Vergabe von Wohnungsbaudarlehen und Zuschüssen veröffentlicht, die aus dem April 2025 stammt. Auch die Einkommensgrenzen, die für eine Förderung relevant sind, werden regelmäßig aktualisiert und sind öffentlich einsehbar.
Das Programm richtet sich laut Stadtplanungsamt in erster Linie an Bauinteressenten – also an alle, die selbst Wohnraum schaffen wollen. Für Menschen, die sich für ein Mietangebot interessieren oder wissen wollen, welche Voraussetzungen für die Anmietung einer geförderten Wohnung gelten, verweist die Stadt auf die Plattform frankfurt-fairmieten.de. Dort finden sich Infos zu aktuellen Mietangeboten im Rahmen des Förderwegs 2 und dessen Vorgängerprogramm, dem Familien- und Seniorenprogramm.
Wer konkrete Bauprojekte plant und Anträge stellen möchte, kann sich laut Angaben des Stadtplanungsamts an die Abteilung Stadterneuerung und Wohnungsbau wenden, die ihren Sitz in der Kurt-Schumacher-Straße in Frankfurt hat. Dort stehen mehrere Ansprechpersonen für Planung und Finanzierung bereit, die bei Fragen rund um die Förderung weiterhelfen.
Der Sound der Weltstadt braucht auch bezahlbaren Wohnraum für alle, die hier leben und arbeiten! Mit Programmen wie dem Förderweg 2 versucht die Stadt, dem angespannten Wohnungsmarkt etwas entgegenzusetzen und gezielt Anreize für den Neubau von Mietwohnungen zu schaffen. Ob und wie stark Akteure wie die ABG Holding ihre Bauprojekte in diesem Rahmen ausweiten, bleibt spannend zu beobachten – die Rahmenbedingungen dafür hat die Stadt mit ihrem Förderprogramm jedenfalls klar definiert.






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