
The Dune führt erstmals die Top-Liste „Frankfurt exklusiv
Frankfurt liebt gutes Essen – und jetzt wissen wir wieder, wo die besten Tische der Stadt stehen. Der neue Restaurantführer „Frankfurt & Rhein-Main geht aus! 2027″ ist da, und er sorgt für mächtig Gesprächsstoff. Mehr als 100 anonyme Testerinnen und Tester haben Hunderte Restaurants besucht, um 500 Empfehlungen in über 80 Top-Listen zusammenzustellen. Das Ergebnis: Ein Heft voller Überraschungen, neuer Favoriten – und einem echten Thronwechsel im Fine Dining.
Das ist die Nachricht, über die ganz Frankfurt spricht: Erstmals führt The Dune, das Restaurant im Hotel The Florentin in der ehemaligen Villa Kennedy, die wichtigste Rangliste „Frankfurt exklusiv“ an. Damit löst es den langjährigen Platzhirsch Lafleur im Palmengarten ab, der nun auf Rang drei rutscht. Zwischen den beiden liegt das Restaurant Rausch im Westend, das ebenfalls als neues Spitzenrestaurant in Frankfurt gehandelt wird.
Herausgeber Jan-Peter Eichhorn betont, dass die Entscheidung so schwer wie selten zuvor gefallen sei. Kein Wunder: Mit Niclas Nußbaumer, Jochim Busch und Andreas Krolik verfüge Frankfurt über gleich drei Küchenchefs auf Zwei-Sterne-Niveau. Eine Stadt, drei Ausnahmetalente – das ist „Der Sound der Weltstadt“ auf dem Teller!
Doch nicht nur die ganz großen Namen machen diesen Restaurantführer spannend. Jinseok Oh, Inhaber des koreanischen Restaurants Sogum im Nordend, räumte gleich zwei Auszeichnungen ab: Platz 1 in der Kategorie „Korea“ und Platz 5 bei „Newcomer des Jahres“. Seit 2025 betreibt er sein Restaurant – und schon jetzt gehört er zur Creme de la Creme der Frankfurter Gastro-Szene. Bei der Preisverleihung war Oh sichtlich gerührt: „Ich hätte vorhin fast geweint“, gab er zu. Es sei der glücklichste Tag seit seiner Zeit in Deutschland.
Ebenfalls neu auf der Siegerstraße: die Bombay Brasserie im Hotel Taj, Hessischer Hof. Laut Eichhorn habe es Fine Dining in der indischen Küche in Frankfurt vorher noch nicht gegeben – ein echter Meilenstein für die Vielfalt der Stadt. Und das Piká im Oederweg belegt in der Kategorie „Eat and Meet Hotspots“ auf Anhieb den ersten Platz. Fabian Saalfeld nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen.
Wer glaubt, es sei nur Platz für Newcomer, liegt falsch. Das Chairs in Bornheim führt jetzt die Liste „Casual Fine Dining“ an – kreative Spitzenküche in entspannter Atmosphäre. Und der Bornheimer Ratskeller zeigt, was echte Konstanz bedeutet: Platz 7 bei den „Lieblingen“, Platz 1 bei „Traditionell und Regional“, Platz 1 bei Eltern mit Kindern und Platz 1 „Unter freiem Himmel“. Inhaber Mario Furlanello bringt es auf den Punkt: „Wir machen weiter wie immer.“ Bei ihnen kommt auf den Tisch, was die Natur bereithalte – keine Routine, aber immer Qualität.
Der Restaurantführer nimmt kein Blatt vor den Mund. Zu den größten Enttäuschungen zählt die Redaktion das M-Steakhouse, das weder bei Fleischqualität noch beim Service überzeugen konnte, sowie das Oceans, das die Hoffnungen auf ein erstklassiges Fischrestaurant mit handwerklichen Schwächen enttäuschte. Insgesamt werden sechs Flops im Heft benannt.
Neu in dieser 38. Ausgabe: Erstmals gibt es eigene Bestenlisten für Ramen-Restaurants, das Trendgetränk Matcha und das Thema Day Drinking. Mehrere Kategorien wurden außerdem in der neuen Rubrik Streetfood zusammengeführt. Auf mehr als 270 Seiten ist also wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Ob Fine Dining, koreanische Küche, indische Spezialitäten oder gemütliche Lieblingsrestaurants um die Ecke: Frankfurt hat eine unglaubliche Gastro-Szene – und der neue Restaurantführer beweist das auf jeder Seite. Das beste Programm im Main-Gebiet läuft nicht nur auf euren Lautsprechern, sondern auch auf euren Tellern. Also: Ran an die Reservierungen!






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