
Skate-Contest in Oberursel: Jugendrat und KSfO feierten am Zimmersmühlenweg ein tolles Event mit Tricks, Gemeinschaft und großem Zulauf.
Boards in der Luft, Anfeuerungsrufe aus der Menge und eine Stimmung, die einfach rockt – der Skate-Contest im Skatepark am Zimmersmühlenweg in Oberursel war ein echtes Highlight! Jugendrat und der Kultur- und Sportförderverein Oberursel (KSfO) haben gemeinsam eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die in diesem Jahr deutlich mehr Zulauf hatte als im Vorjahr. Kurz gesagt: Der Bedarf ist da – und die Szene wächst!
Wer beim Contest gefehlt hat? Maya Dreger, die Deutsche Meisterin im Skaten 2023. Aber nicht ohne Grund: Sie stand zeitgleich wieder bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Board. Würdig vertreten wurde sie von Aileen, Anna und Sara – den drei einzigen teilnehmenden Frauen beim diesjährigen Contest. Und was für ein Auftritt! Aileen sicherte sich am Ende den ersten Preis bei den Frauen.
Bei den Kindern unter 16 waren in diesem Jahr keine Mädchen am Start – aber das ist laut Mitorganisator Victor Pavan nicht die Regel: „Sonst sind es mehr“, sagt er. Pavan war früher selbst beim Jugendrat aktiv und zieht ein klares Fazit: Die Skate-Community in Oberursel lebt und wächst.
Der Contest war in drei Altersgruppen unterteilt: Zuerst die Kinder, dann die älteren Mädchen und schließlich die älteren Jungs. Das Beste? Mitmachen durfte jeder – egal wie gut oder schlecht man skaten kann. Das Wichtigste ist laut Victor Pavan der Spaß an der Sache. Man merke dem Lauf an, wenn wirklich Freude dabei ist.
Die Jury bewertete Schwierigkeitsgrad, Flow und wie harmonisch die Performance insgesamt wirkte. Wer mehr wagte, konnte mehr gewinnen – aber eben auch mal hinfallen, zum Beispiel wenn sich das Board mehrfach unter dem Skater drehen soll. Den krönenden Abschluss jeder Runde bildete eine „Best Tricks“-Runde: Da zeigten alle noch einmal ihr Bestes – lautstark angefeuert vom Publikum und einer motivierenden Moderation.
Besonders bemerkenswert: Sara, eine der Teilnehmerinnen, sagt von sich selbst, sie könne gar nicht skaten. Und trotzdem war sie dabei. Genau das macht diesen Contest aus – eine offene, freundschaftliche Atmosphäre, in der sich jeder traut, es einfach zu versuchen.
Hinter dem Event steckt mehr als nur ein Wettbewerb. Roman Burger vom KSfO, der den Sportausschuss leitet, macht klar: „Das soll eine Institution werden.“ Gemeinsam mit seinem Team sorgt er dafür, dass die 23 vereinsunabhängigen Sportstätten in Oberursel regelmäßig mit Events bespielt werden. Der Skate-Contest ist dabei die Abschlussveranstaltung des Sommers – zuvor gab es unter anderem ein Streetballturnier in der Marxstraße.
Jugendrat und KSfO stiften die Preise – darunter sogar nagelneue Skateboards. Und die Stimmung beim Contest? Freundschaftlich, laut und voller Energie. Wer noch Lust hatte zu zeigen, was er kann, durfte das ganz selbstverständlich – und erntete dafür jede Menge Applaus.
„Unglaublich vielfältig“ – so beschreibt Victor Pavan das Skateboarden. Er spricht von einer „großen Skaterfamilie“ und bringt Maya Dreger als Beispiel: Sie habe einfach so lange geübt, bis sie es konnte. Das zeigt, was in diesem Sport steckt. Jeder übt meist für sich allein, entwickelt seine eigene Vorstellung – aber die Gemeinschaft im Hintergrund ist immer da und unterstützt sich gegenseitig.
Wenn das kein Grund ist, selbst mal ein Board in die Hand zu nehmen? Der Skatepark am Zimmersmühlenweg in Oberursel lädt ein – und wer weiß, vielleicht steht man beim nächsten Contest schon selbst auf dem Podium. Jetzt reinhören bei Radio Frankfurt – dem Sound der Weltstadt – und immer auf dem neuesten Stand bleiben!






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