
Sieg für Eintracht Frankfurt gegen Köln, doch Fan-Protest und Alarm-Chaos in der Pressekonferenz blieben TV-Zuschauern verborgen.
Der Sound der Weltstadt kam im Deutsche Bank Park am Freitagabend diesmal nicht nur von den Rängen, sondern auch aus den Lautsprechern der Katakomben! Eintracht Frankfurt hat das Flutlichtspiel gegen den 1. FC Köln mit 1:0 gewonnen. Doch was die TV-Zuschauer am Bildschirm nicht mitbekommen haben, war mindestens genauso spannend wie das Spiel selbst. Wir sagen euch, was wirklich los war im und ums Stadion!
Schon vor dem Anpfiff brodelte es im Stadionumlauf. Grund dafür ist eine neue Service-Offensive, die der Verein gemeinsam mit Sponsoren gestartet hat. Über die vereinseigene App können Fans jetzt Speisen per Click & Collect vorbestellen oder an sogenannten Fast Lanes schneller an Essen und Getränke kommen. Klingt erstmal praktisch, oder? Für die aktive Fanszene ist das aber der Inbegriff der Entfremdung vom echten Fußball-Feeling. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, reagierten Ultra-Gruppierungen mit sarkastischen Plakaten, auf denen Fans als „Gude Eintracht-Kunden“ angesprochen wurden. Unter der Überschrift „Auf der Fastlane zum Ende der Fankultur“ warnten die Anhänger davor, dass aus echten Fans am Ende nur noch Event-Konsumenten werden.
Die eigentliche Dramatik des Abends spielte sich aber erst nach dem Abpfiff ab – mitten in der Pressekonferenz von Eintracht-Trainer Adi Hütter! Kaum hatte der Coach mit seinem Eingangsstatement und einem Sonderlob für Kapitän Robin Koch begonnen, gellte plötzlich eine schrille Alarmsirene durch die Katakomben der Arena. Eine automatisierte Stimme verkündete in Dauerschleife auf Deutsch und Englisch: „Wegen einer technischen Störung in unserem Hause bitten wir Sie, das Gebäude zügig zu verlassen.“ Hütter musste mitten im Satz abbrechen und das Podium räumen – nahm die Sache aber mit Humor, wie news.de berichtet.
Kölns Trainer René Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt seine eigene Pressekonferenz bereits beendet und den Raum verlassen – beide Trainer hatten ihre Runden ausnahmsweise getrennt abgehalten, weil Hütter zuvor länger vor den TV-Kameras Rede und Antwort gestanden hatte.
Draußen vor der Arena wurde es kurzzeitig ernst: Ein Feuerwehrauto sowie mehrere Krankenwagen fuhren mit Blaulicht vor den Stadioneingang. Auch die Gäste in den VIP-Logen mussten das Gebäude verlassen – und wurden dabei um ihren Absacker gebracht, wie der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt. Nach knapp 15 Minuten war der Spuk aber vorbei: Es handelte sich nicht um ein Feuer, sondern lediglich um eine technische Fehlfunktion der Warnanlage. Verletzt wurde niemand.
Während die Kameras das sportliche Geschehen und die Stimmung im ausverkauften Stadion einfingen, blieb den Fernsehzuschauern einiges verborgen: der Protest der organisierten Fanszene gegen die neue Service-Offensive und das kuriose Alarm-Chaos nach Spielschluss. Sportlich steht für Eintracht Frankfurt ein knapper, aber wichtiger 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln zu Buche. Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s natürlich weiterhin bei uns – DANKE AN 344.000 HÖRER, die uns treu bleiben! Jetzt reinhören und immer auf dem Laufenden bleiben, was in Frankfurts Fußball-Welt wirklich passiert!






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