
Nathalie Pohl hat es geschafft: Die Extremschwimmerin erreichte Köln nach 200 km in vier Tagen und sammelte 616.000 Euro für Kinder-Schwimmkurse.
Was für eine Leistung! Die Extremschwimmerin Nathalie Pohl hat ihre spektakuläre Challenge „RIVERS: Frankfurt to Cologne“ erfolgreich abgeschlossen. Am Freitag, dem 14. August 2026, erreichte die 31-jährige Marburgerin nach vier Tagen und mehr als 200 Kilometern im Wasser das Kölner Rheinufer. Vier Tage! Im Wasser! Von Frankfurt bis Köln! Das ist der Frankfurt-Feeling-Wahnsinn in seiner reinsten Form – und wir sind so stolz.
Wie wir euch in unserem früheren Beitrag bereits berichtet haben, startete Nathalie Pohl am Dienstagmorgen, dem 13. August 2026, um 6 Uhr früh ihren Sprung in den Frankfurter Main. Begleitet von einem Team aus elf Mitschwimmerinnen und Mitschwimmern machte sie sich auf die 200-Kilometer-Reise durch Main und Rhein – mit High Temps, niedrigem Wasserstand und jeder Menge Jubel von den Ufern entlang der Strecke. Nun ist klar: Sie hat es durchgezogen!
Nathalie schwamm dabei nicht ohne jede Pause. Etwa alle zwei Stunden wechselte sie sich mit anderen Schwimmerinnen und Schwimmern ab, nachts wurde eine Pause eingelegt. Trotzdem bleibt das eine absolute Ausnahmeleistung – und eine, die weit mehr als nur sportlichen Rekordcharakter hat.
Hinter der Challenge steckt ein richtig wichtiges Anliegen: Nathalie Pohl will auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen. Mit Spenden und Aktionen entlang der gesamten Strecke – unter anderem mit einem Stopp in Bingen zur Übergabe von Spendengeldern – hat sie Geld für Schwimmausbildungsprojekte gesammelt. Das Ergebnis? Gigantisch: Bis zum Ende der Aktion kamen satte 616.000 Euro zusammen. Das ist keine Kleinigkeit – das ist echter Impact für Kinder, die das Schwimmen lernen wollen und es sich vielleicht nicht leisten könnten.
„Jedes Kind verdient es, sich sicher im Wasser zu fühlen“, sagte Pohl nach ihrer Ankunft. Wir sagen: Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht: Danke, Nathalie!
So beeindruckend die Aktion auch ist – Nathalie Pohl hat einen wichtigen Hinweis für alle, die jetzt selbst in Rhein und Main springen wollen: Finger weg! „Gerade im Rhein ertrinken leider immer noch zu viele Menschen. Er ist kein Badegewässer, selbst wenn man gut schwimmen kann“, betonte sie. „Meine Challenge soll nicht als falsches Signal verstanden werden.“ Für ihr Projekt hatte die Extremschwimmerin extra eine Sondergenehmigung erhalten – das ist also kein Spaßbad für alle.
Der Rhein ist mächtig, die Strömung stark, und auch Main und Rhein haben gesperrte Abschnitte, die aus gutem Grund nicht zum Schwimmen freigegeben sind. Genau deshalb ist das, was Nathalie geleistet hat, so außergewöhnlich – und so wichtig als Botschaft für die Sicherheit im Wasser.
Vier Tage, 200 Kilometer, 616.000 Euro für einen guten Zweck – das ist der Sound der Weltstadt, übertragen aufs Wasser. Nathalie Pohl hat nicht nur einen neuen Rekord aufgestellt, sie hat gezeigt, was möglich ist, wenn Leidenschaft auf Haltung trifft. Von Frankfurt aus in die Welt – oder zumindest bis nach Köln. Wir sind dabei, wir feiern das und freuen uns schon, welche verrückte Challenge als nächstes kommt. Jetzt reinhören – und bleibt neugierig auf alles, was diese Region zu bieten hat!






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