RK Heusenstamm startet mit einem 74:17-Kantersieg gegen den RSV Köln in die Saison der 2. Rugby-Bundesliga Süd/West. Alle Infos zum Traumstart der „Füchse
Was für ein Auftakt! Der RK Heusenstamm hat am ersten Spieltag der 2. Rugby-Bundesliga Süd/West direkt ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem 74:17-Kantersieg gegen den RSV Köln marschieren die „Füchse“ sofort an die Tabellenspitze – und zeigen der Konkurrenz, dass sie es in dieser Saison richtig ernst meinen. Für alle Rugby-Fans im Main-Gebiet: Das wird eine spannende Spielzeit!
Trainer Markus Walger war nach dem Abpfiff sichtlich zufrieden. „Besser kann die Saison nicht losgehen. Die Leistung und die Einstellung des gesamten Teams haben gepasst“, resümierte der Coach. Klar, nicht alles lief schon perfekt – Walger selbst monierte, dass die drei Versuche von Köln „zu viel“ gewesen seien. Auch die Zehn-Minuten-Strafen gegen die Routiniers Zinzan Hees und Pascal Schuster in der Schlussphase werden ihm nicht gefallen haben. Hees wurde übrigens trotzdem zum „Man of the match“ ernannt – starke Leistung!
Trotz zeitweise doppelter Unterzahl verhinderten die Heusenstammer den Offensiv-Bonuspunkt des RSV Köln. Die „Füchse“ selbst liefen satte zwölfmal ins gegnerische Malfeld ein. Jungtalent Jakob Schüttler übernahm die Kicks und erhöhte sieben dieser Versuche erfolgreich zu den Goalstangen.
Besonders spannend: In diesem Auftaktspiel standen gleich mehrere neue Gesichter im Fokus. Der junge Vinni Kreiling feierte sein Liga-Debüt im Herren-Bereich – und legte beim Einstand direkt einen Versuch. Besser geht’s kaum! Erstmals in einem Pflichtspiel zum Einsatz kam auch Neuzugang Janis Schumacher, der aus Neckarsulm zu den „Füchsen“ gestoßen ist und als Einwechselspieler in der ersten Sturmreihe debütierte.
Dazu kehrten zwei bekannte Gesichter zurück: Sascha Joswig (zuvor SC Frankfurt 1880) und Niklas Habich (zuvor RC Mainz) feierten ihr Comeback im RKH-Trikot – und zeigten dabei laut Walger direkt „eine starke Leistung“. Willkommen zurück in Heusenstamm!
Vergangene Saison hatten die „Füchse“ zwar die Play-offs gewonnen, verzichteten aber wegen zu geringer Kadertiefe auf den Aufstieg ins Oberhaus. In dieser Spielzeit soll das anders werden – der Kader ist breiter aufgestellt, die Ambitionen sind klar. Dass Köln lediglich mit einem Rumpfkader angereist war und kaum Wechseloptionen hatte, mindert den Gesamteindruck für Walger nur wenig. „Wir sind auf einem guten Weg und haben richtig viel Lust auf mehr“, so der Coach mit Blick auf die kommenden Wochen.
Wir von Radio Frankfurt drücken den „Füchsen“ die Daumen – der Sound der Weltstadt begleitet euch durch die ganze Saison! Jetzt reinhören und auf dem Laufenden bleiben.

Am 11. September feiert „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk



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