
Die RB 37 fährt zwischen Gießen und Bad Nauheim nur noch alle zwei Stunden – alle neuen Details zu den Zugausfällen bis Dezember jetzt bei Radio Frankfurt.
Schlechte Nachrichten für alle, die täglich mit dem Zug zwischen Gießen und Frankfurt unterwegs sind – die Lage auf der Main-Weser-Bahn spitzt sich weiter zu. Wir haben in einem früheren Beitrag bereits über die monatelangen Einschränkungen berichtet. Jetzt gibt es neue Details, die du kennen solltest!
Der Auslöser ist eine umfangreiche Streckensanierung auf der rechten Rheinstrecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf nördlich von Bonn. Diese wichtige Bahnstrecke ist für satte fünf Monate komplett gesperrt – und das hat Kettenreaktionen im gesamten Schienennetz. Die Folge: Züge, die sonst auf anderen Strecken eingesetzt werden, müssen umgeleitet oder umgeplant werden. Das trifft euch als Pendler zwischen Gießen und Frankfurt direkt.
Konkret bedeutet das für die Linie RB 37: Zwischen Gießen und Bad Nauheim fährt die Regionalbahn im Großteil des Tages nur noch alle zwei Stunden – statt wie gewohnt stündlich. Lediglich früh morgens und spät abends soll der reguläre Stundentakt aufrechterhalten werden. Das klingt nach einer kleinen Ausnahme, ist im Alltag aber ein echter Einschnitt – wer den Zug verpasst, wartet eben doppelt so lang.
Noch härter trifft es Fahrgäste zwischen Butzbach und Gießen: Dort halten Regionalbahnen an gleich vier Stationen gar nicht mehr. Wer auf diese Haltepunkte angewiesen ist, schaut buchstäblich in die Röhre – oder muss sich eine Alternative suchen. Auch die sogenannten Verstärkerzüge zwischen Gießen und Friedberg, die sonst außerhalb des regulären Fahrplans fahren, um voll ausgelastete Strecken zu entlasten, entfallen komplett. Gerade in den Stoßzeiten kann das zu deutlich volleren Zügen führen.
Zusätzlich kommt es beim Regional-Express RE 30 zwischen Gießen und Frankfurt zu Teilausfällen. Auch hier müssen Pendler mit erheblichen Verzögerungen und Umwegen rechnen.
Die gute Nachricht: Es gibt ein Ende in Sicht. Alle Einschränkungen sollen bis zum 12. Dezember gelten. Bis dahin heißt es aber: dranbleiben, Fahrpläne checken und am besten Alternativen im Hinterkopf haben. Bus oder Fahrrad können in manchen Situationen eine echte Option sein – gerade wenn der nächste Zug erst in zwei Stunden kommt.
Die Zugausfälle zwischen Gießen und Frankfurt sind kein kleines Ärgernis – sie betreffen den Alltag von Tausenden Pendlerinnen und Pendlern im Main-Gebiet. Der Sound der Weltstadt besteht auch darin, ehrlich zu sagen, wenn’s gerade knirscht im System. Bleibt informiert, plant voraus – und haltet durch bis Dezember!






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