
Nach dem Angriff beim CSD Berlin findet am Sonntagabend eine Mahnwache am Frankfurter Römer statt.
Der Sound der Weltstadt Frankfurt steht heute Abend still – aus Trauer und Solidarität. Nach dem erschütternden Angriff am Rande des Christopher Street Day in Berlin kommen die Menschen zusammen, um ein Zeichen zu setzen. Am Sonntagabend findet am Frankfurter Römer eine Mahnwache statt – für die Opfer, für die Betroffenen und füreinander.
Am Samstagabend fuhr ein Autofahrer im Berliner Tiergarten am Rande des CSD in eine Menschenmenge. Mehr als ein Dutzend Menschen wurden angefahren. Eine Frau starb, weitere Personen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen. Die Nachricht hat nicht nur Berlin erschüttert – sie hat die gesamte Community tief getroffen.
Der CSD Frankfurt und Fridays for Future Frankfurt haben auf Instagram dazu aufgerufen, gemeinsam am Frankfurter Römer zusammenzukommen. Der Aufruf ist klar und bewegend: „Der Anschlag auf den CSD Berlin hat uns alle tief erschüttert. Wir haben Angst, und wir sind wütend.“
Die Veranstalter appellieren an alle: „Lasst uns diesen schweren Tag nicht allein durchstehen und heute um 18 Uhr am Römer zusammenkommen und füreinander da sein.“ Ihre Gedanken gelten den Opfern und ihren Angehörigen, allen, die beim CSD in Berlin dabei waren, sowie allen, die heute mehr denn je um ihre Sicherheit fürchten.
Heute Abend ist es wichtig, nicht allein zu sein. Wer Trauer, Wut und Erschütterung teilen möchte, ist eingeladen, um 18 Uhr an den Frankfurter Römer zu kommen. Frankfurt zeigt: Zusammenhalt ist stärker als Angst.






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