
Fast 2,3 Millionen Euro für Radschnellwege im Rhein-Main-Gebiet! Hessen fördert die Planung der Routen zum Frankfurter Flughafen und nach Hanau – alle Infos…
Gute Neuigkeiten für alle, die im Main-Gebiet lieber auf zwei Rädern als auf vier Rädern unterwegs sind! Das Land Hessen macht ordentlich Kohle locker: Knapp 2,3 Millionen Euro fließen in die Planung und Weiterentwicklung von gleich zwei Radschnellwegen – vom Raum Seligenstadt bis zum Frankfurter Flughafen und von Frankfurt über Maintal bis nach Hanau. Das ist der Sound der Weltstadt, der in die Region hinausstrahlt!
Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD) übergab persönlich drei Förderbescheide im Haus der Region. Empfangen wurde er von Claudia Jäger, Verbandsdirektorin des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, und Rouven Kötter, Erstem Beigeordneten des Regionalverbandes. Die Bescheide verteilen sich so:
Der Radschnellweg Seligenstadt – Flughafen Frankfurt ist insgesamt knapp 37 Kilometer lang und damit einer der längsten Radschnellwege in ganz Hessen. Eine Machbarkeitsstudie bescheinigt dem direkten Einzugsgebiet ein Potenzial von bis zu 30.000 Personen am Wohnort und 35.000 Personen am Arbeitsort. Verbandsdirektorin Jäger macht dabei besonders deutlich, warum das so wichtig ist: Der Frankfurter Flughafen ist mit rund 80.000 Beschäftigten die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. Eine klimafreundliche Radverbindung dorthin ist also mehr als nur eine nette Idee – sie ist eine echte Alternative für tausende Pendlerinnen und Pendler täglich!
Auch der FRM7 von Frankfurt über Maintal nach Hanau hat ordentlich Potenzial. Auf gut 17 Kilometern sollen die drei Kommunen verbunden werden. Laut einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019 werden täglich rund 2.000 Radfahrende erwartet – und das, weil die Strecke bedeutende Arbeitsplatzschwerpunkte in den beteiligten Städten direkt miteinander verknüpft.
Die Reaktionen aus den beteiligten Kommunen sprechen eine deutliche Sprache. Alexander Böhn (CDU), Kreisbeigeordneter im Kreis Offenbach, sagt: „Mit dem Förderbescheid wird aus einer starken Idee ein immer greifbareres Infrastrukturprojekt für die Menschen in unserer Region.“ Dietzenbachs Bürgermeister Dieter Lang (SPD) sieht in der Förderung ein „starkes Signal für die Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilität“. Dreieichs Erster Stadtrat Holger Dechert (SPD) freut sich besonders darüber, dass die Netzlücke nach Dietzenbach schon im ersten Bauabschnitt geschlossen werden soll. Rodgaus Bürgermeister Max Breitenbach (CDU) und Seligenstadts Erster Stadtrat Oliver Steidl (CDU) schlossen sich dem positiven Echo an.
Minister Mansoori bringt es auf den Punkt: „Wer mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule oder zum nächsten Bahnhof fahre, brauche sichere und direkte Verbindungen, auf denen man gut vorankomme.“ Genau das ist das Ziel dieser Investition – das beste Programm im Main-Gebiet ist eben nicht nur auf euren Ohren, sondern auch auf euren Fahrradwegen zu hören!
Mit den Förderbescheiden kann der Regionalverband FrankfurtRheinMain nun den Zuschlag für bereits ausgeschriebene Planungsleistungen erteilen und die Planung beider Radschnellwege gezielt vorantreiben. Der Regionalverband übernimmt dabei die koordinierende Rolle zwischen allen beteiligten Kommunen und Projektpartnern. Bleibt dran – hier tut sich einiges für die Mobilität im Rhein-Main-Gebiet!






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