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Radschnellwege zum Flughafen und nach Hanau: Fast 2,3 Millionen Euro für die Region!

Fast 2,3 Millionen Euro für Radschnellwege im Rhein-Main-Gebiet! Hessen fördert die Planung der Routen zum Frankfurter Flughafen und nach Hanau – alle Infos…

Redaktion
·
25. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 52 Minuten

Großer Schritt für Radfahrerinnen und Radfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Gute Neuigkeiten für alle, die im Main-Gebiet lieber auf zwei Rädern als auf vier Rädern unterwegs sind! Das Land Hessen macht ordentlich Kohle locker: Knapp 2,3 Millionen Euro fließen in die Planung und Weiterentwicklung von gleich zwei Radschnellwegen – vom Raum Seligenstadt bis zum Frankfurter Flughafen und von Frankfurt über Maintal bis nach Hanau. Das ist der Sound der Weltstadt, der in die Region hinausstrahlt!

Drei Förderbescheide – ein klares Signal

Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD) übergab persönlich drei Förderbescheide im Haus der Region. Empfangen wurde er von Claudia Jäger, Verbandsdirektorin des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, und Rouven Kötter, Erstem Beigeordneten des Regionalverbandes. Die Bescheide verteilen sich so:

  • 1,9 Millionen Euro für die sogenannte Kreisquerverbindung des Radschnellwegs Seligenstadt – Flughafen Frankfurt (FRM9): Auf rund 12,5 Kilometern soll entlang der Kreisstraßen K173 und K174 eine direkte Radverbindung zwischen Rodgau, Dietzenbach und Dreieich entstehen – der längste Abschnitt des gesamten Projekts.
  • Rund 371.200 Euro für die Planung des FRM9-Abschnitts auf Neu-Isenburger Gemarkung: Rund 4,8 Kilometer von der Ortsgrenze Frankfurt/Neu-Isenburg bis zum Knotenpunkt Neuhöfer Straße/Offenbacher Straße sollen damit konkret geplant werden.
  • Knapp 32.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zur Querung des Gleiskörpers im Bereich Mainkur/Roter Graben in Frankfurt – eine zentrale Engstelle auf dem geplanten Radschnellweg Frankfurt – Maintal – Hanau (FRM7).

37 Kilometer und bis zu 30.000 Pendlerinnen und Pendler

Der Radschnellweg Seligenstadt – Flughafen Frankfurt ist insgesamt knapp 37 Kilometer lang und damit einer der längsten Radschnellwege in ganz Hessen. Eine Machbarkeitsstudie bescheinigt dem direkten Einzugsgebiet ein Potenzial von bis zu 30.000 Personen am Wohnort und 35.000 Personen am Arbeitsort. Verbandsdirektorin Jäger macht dabei besonders deutlich, warum das so wichtig ist: Der Frankfurter Flughafen ist mit rund 80.000 Beschäftigten die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. Eine klimafreundliche Radverbindung dorthin ist also mehr als nur eine nette Idee – sie ist eine echte Alternative für tausende Pendlerinnen und Pendler täglich!

Auch der FRM7 von Frankfurt über Maintal nach Hanau hat ordentlich Potenzial. Auf gut 17 Kilometern sollen die drei Kommunen verbunden werden. Laut einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019 werden täglich rund 2.000 Radfahrende erwartet – und das, weil die Strecke bedeutende Arbeitsplatzschwerpunkte in den beteiligten Städten direkt miteinander verknüpft.

Kommunen in der Region ziehen an einem Strang

Die Reaktionen aus den beteiligten Kommunen sprechen eine deutliche Sprache. Alexander Böhn (CDU), Kreisbeigeordneter im Kreis Offenbach, sagt: „Mit dem Förderbescheid wird aus einer starken Idee ein immer greifbareres Infrastrukturprojekt für die Menschen in unserer Region.“ Dietzenbachs Bürgermeister Dieter Lang (SPD) sieht in der Förderung ein „starkes Signal für die Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilität“. Dreieichs Erster Stadtrat Holger Dechert (SPD) freut sich besonders darüber, dass die Netzlücke nach Dietzenbach schon im ersten Bauabschnitt geschlossen werden soll. Rodgaus Bürgermeister Max Breitenbach (CDU) und Seligenstadts Erster Stadtrat Oliver Steidl (CDU) schlossen sich dem positiven Echo an.

Minister Mansoori bringt es auf den Punkt: „Wer mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule oder zum nächsten Bahnhof fahre, brauche sichere und direkte Verbindungen, auf denen man gut vorankomme.“ Genau das ist das Ziel dieser Investition – das beste Programm im Main-Gebiet ist eben nicht nur auf euren Ohren, sondern auch auf euren Fahrradwegen zu hören!

Wie geht es weiter?

Mit den Förderbescheiden kann der Regionalverband FrankfurtRheinMain nun den Zuschlag für bereits ausgeschriebene Planungsleistungen erteilen und die Planung beider Radschnellwege gezielt vorantreiben. Der Regionalverband übernimmt dabei die koordinierende Rolle zwischen allen beteiligten Kommunen und Projektpartnern. Bleibt dran – hier tut sich einiges für die Mobilität im Rhein-Main-Gebiet!

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