
Christoph Spycher gilt als Favorit auf die Krösche-Nachfolge bei Eintracht Frankfurt – doch seine Anteile bei Young Boys Bern erschweren den Wechsel erheblich.
Der Sound der Weltstadt bringt euch die neuesten Entwicklungen rund um die Eintracht! Nachdem Markus Krösche bei der Mitgliederversammlung seinen emotionalen Abschied verkündet hat – wir haben darüber ausführlich in einem früheren Beitrag berichtet – geht es jetzt Schlag auf Schlag. Die Eintracht braucht einen neuen Sportvorstand, und zwar schnell. Klar ist: Krösches Vertrag läuft offiziell bis 2028 weiter, er wurde lediglich freigestellt. Kommissarisch übernimmt Axel Hellmann, der vom Vorstandssprecher zum Vorstandsvorsitzenden aufgestiegen ist.
Wie neunzigplus.de berichtet, führt Christoph Spycher die Kandidatenliste an. Kein Wunder: Der Schweizer war von 2005 bis 2010 Kapitän der Eintracht und absolvierte 149 Pflichtspiele für den Klub. Danach ging er zu Young Boys Bern und feierte dort als Sportdirektor gemeinsam mit dem heutigen Eintracht-Trainer Adi Hütter den ersten Meistertitel nach 32 Jahren Durststrecke. Die Verbindung zu Hellmann gilt als eng, und auch sportlich würde Spycher gut passen – schließlich wünscht sich Hütter laut Hessischem Rundfunk mehr Mitsprache bei der Kaderplanung.
Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Wie absolutfussball.com berichtet, ist Spycher seit Februar 2024 Miteigentümer bei Young Boys Bern und hält nach Angaben der Schweizer Zeitung Nau Sport knapp unter zehn Prozent der Anteile. Für einen Wechsel nach Frankfurt müsste er diese Anteile abgeben. Der Schweizer Blick berichtet sogar von einer bereits gefallenen Entscheidung: Spycher bleibe bei YB. Der kicker hält dagegen fest, ein echtes Dementi sei das nicht gewesen – die Tendenz gehe aber eher in Richtung Absage. Schon 2021 hatte Spycher der Eintracht aus familiären Gründen abgesagt, damals kam Krösche zum Zug.
Neben Spycher kursieren laut neunzigplus.de weitere Kandidaten: Joti Chatzialexiou, gebürtiger Frankfurter und aktuell Sportvorstand in Nürnberg, betont allerdings, es gebe keinerlei Kontakt zur Eintracht. Auch Benjamin Weber, derzeit Sportdirektor in Augsburg und früher als Analyst unter Thomas Tuchel tätig, wird gehandelt. Absolutfussball.com bringt zudem Johannes Spors ins Spiel, der aktuell bei Zweitligist Southampton tätig ist, sowie Marcel Schäfer von RB Leipzig, bei dem aber wenig auf einen Abgang hindeutet. Fredi Bobic und Pirmin Schwegler gelten laut Hessischem Rundfunk nur noch als maximale Außenseiter.
Und was ist mit Sportdirektor Timmo Hardung? Laut neunzigplus.de wird er nicht befördert – eine Beförderung zum Sportvorstand steht offenbar nicht zur Debatte. Absolutfussball.com bestätigt, dass Hardung weiterhin Teil des Teams um Hellmann bleibt, das nun auf mehreren Ebenen gefordert ist. Denn die Eintracht muss aufpassen, dass sich ein Szenario wie 2023 nicht wiederholt, als die Verträge von Daichi Kamada und Evan N’Dicka ausliefen und das Duo mit einem gemeinsamen Marktwert von rund 60 Millionen Euro ablösefrei wechselte. Jetzt stehen die auslaufenden Verträge von Elias Baum, Fares Chaibi und Ansgar Knauff an, die alle 2028 enden.
Präsident Mathias Beck machte laut absolutfussball.com deutlich, dass man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt habe: Bereits 2021, als Fredi Bobic in Richtung Hertha BSC wechselte, habe es ein Vakuum in der Führung gegeben. Das soll sich mit der schnellen Lösung rund um Hellmann nicht wiederholen.
Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch natürlich auf dem Laufenden! Sportlich wartet am Samstag das Auswärtsspiel in Dortmund, während im Hintergrund die Gespräche um die Krösche-Nachfolge weiterlaufen. Laut neunzigplus.de soll der neue Sportvorstand bereits das Winter-Transferfenster verantworten – Zeit ist also knapp. Ob es am Ende Spycher wird oder einer der anderen Kandidaten zum Zug kommt, bleibt spannend. Jetzt reinhören und immer up to date bleiben, wenn es um unsere Eintracht geht!






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