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Handball-Umbruch im Main-Taunus: Goldstein/Schwanheim startet ohne Steffen Fäth in die Saison

Steffen Fäth hat seine Karriere beendet – die HSG Goldstein/Schwanheim startet mit einem Jugend-Kader in die Handball-Oberliga.

Redaktion
·
9. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 55 Minuten

Eine neue Ära beginnt

Der Sound der Weltstadt trifft auch auf den Lokalsport zu – und der sorgt dieser Tage für mächtig Gesprächsstoff! Die Handball-Oberliga Mitte startet in die neue Saison, und besonders ein Verein steht dabei im Rampenlicht: die HSG Goldstein/Schwanheim. Denn mit Ex-Europameister Steffen Fäth hat einer der bekanntesten Spieler seine Karriere beendet. Dazu verließen rund sechs weitere Leistungsträger den Verein. Ein echter Umbruch – aber kein Grund zur Panik!

Jugend ans Ruder bei Goldstein/Schwanheim

Trainer Zoran Stavreski setzt in der Ära nach Fäth auf ein mutiges Konzept: Das neue Team besteht größtenteils aus ehemaligen A-Jugendlichen. „Die haben in der C- und B-Jugend auf Regionalliga-Niveau gespielt“, betont Vereinssprecherin Claudia Stade. Junge, hungrige Talente also, die ihren Hunger auf Erfolg bereits in höheren Jugendklassen bewiesen haben. Genau diese Energie soll den Verlust der gestandenen Kräfte wettmachen.

Trotz fünf Punktabzügen in der Vorsaison schaffte Goldstein/Schwanheim den Klassenerhalt – ein Zeichen für den Kampfgeist dieses Teams. Jetzt wollen Stavreski und seine Jungs wieder aus der Not eine Tugend machen. Das erste Spiel steigt am Samstag um 16 Uhr beim Derby gegen die HSG EppLa in der SuS Bienroth. Derby-Atmosphäre pur!

HSG EppLa: Mit frischen Kräften ins Derby

Auf der anderen Seite des Derbys steht EppLa-Trainer Yannick Garcia, der die Vorbereitung als gelungen bewertet. Zwei Trainingslager in Eppstein und klare Ziele: Mit den Plätzen sechs bis acht will die HSG EppLa langfristig planen – denn ab 2027/28 sollen laut hessischer Spielplanreform drei Oberligen auf zwei Klassen zusammengelegt werden. Classenerhalt reicht dann nicht mehr, Planungssicherheit ist gefragt.

Neu im Kader von EppLa sind Yassine Amroune, der nach einem Abstecher nach Bad Camberg zurückgekehrt ist und Theo Roos (Karriereende) als Ideengeber im Spielaufbau ersetzen soll. Dazu kommt Max Kroth, der nach seinem Studium in München zurückgekehrt ist und mit Tempo und starkem Eins-gegen-Eins neue Impulse setzen will. Garcia ist klar: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, aber dieses erste ganz besonders.“

TSG Münster II: Qualität trotz Verletzungspech

Die TSG Münster II hatte in der Vorsaison als bestes Main-Taunus-Team Platz vier belegt. Doch die Sommerpause verlief alles andere als ruhig: Topscorer Jannis Herr (77 Tore in den letzten 15 Spielen!) musste an der Schulter operiert werden, Torhüter Tom Bergen kämpft mit Ellenbogenproblemen, und Julien Sorhagen zog sich einen Mittelfußbruch zu. Dazu verabschiedeten sich Tim Albat, Alexander Mohlzahn und Stefan Mollath.

Trainer Michael Razen bleibt trotzdem positiv: „Diese Ausfälle tun uns schon weh, aber unser Kader ist qualitativ gut und auch groß genug, dass wir das ausgleichen können.“ Die neue Nummer eins zwischen den Pfosten heißt Linus Pape – mit 20 Jahren schon der erfahrenste Keeper neben drei Teenagern. Offensiv sollen Joshua Löw, Tobias Bröscher, Mario Gonzales Borja und Philipp Winzer Manso kollektiv die Lücke schließen, die Jannis Herr hinterlässt. Das erste Spiel steigt am Freitag um 20.15 Uhr beim Aufsteiger TG Kastel.

HSG Hochheim/Wicker: Mehr Stabilität in der Defensive

Auch die HSG Hochheim/Wicker, Sechster der Vorsaison, hat in der Sommervorbereitung an sich gearbeitet. Coach Sandro Göbel setzt auf neue Jugendliche wie Ove Rehbein und Ben Worf und hat vor allem die Defensive weiterentwickelt. „Da haben die Abläufe letztes Jahr noch nicht ganz gepasst“, gibt Göbel offen zu. Dazu soll der Angriff unberechenbarer werden.

Einziger Wermutstropfen: Linkshänder Jan Silbereisen fehlt mit Knieproblemen noch bis zum dritten Spieltag. Dennoch wollen die Hochheimer gleich am Samstag (19.30 Uhr) bei der TSG Oberursel punkten und in der Erich-Kästner-Schule ein Ausrufezeichen setzen.

Fazit: Spannende Saison, viele offene Fragen

Die Handball-Oberliga Mitte hat’s drauf – Umbrüche, Derbys, junge Talente und große Ziele! Ob Goldstein/Schwanheim ohne Fäth besteht, EppLa das Derby gewinnt oder Münster II die Verletzungsmisere wegsteckt: Der Lokalsport im Main-Taunus wird in dieser Saison definitiv für Spannung sorgen. Wir halten euch auf dem Laufenden – das beste Programm im Main-Gebiet macht auch vor der Handball-Halle nicht halt!

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