
Im Frankfurter Gutleutviertel stürzte ein 30-Jähriger alkoholisiert mit einem E-Scooter über einen Poller – der Atemalkoholtest zeigte über 1,0 Promille.
Es war eine Nacht, die für einen 30-Jährigen im Frankfurter Gutleutviertel richtig böse endete: In der Nacht von Freitag auf Samstag (24. auf 25. Juli 2026) war der Mann alkoholisiert mit einem E-Scooter in der Zanderstraße unterwegs – und das ging gründlich schief.
Gegen 23:00 Uhr blieb er nach aktuellen Erkenntnissen ohne jede Fremdeinwirkung an einem Poller hängen und stürzte zu Boden. Kein anderes Fahrzeug war beteiligt, kein Gegenüber – nur ein Poller und zu viel Alkohol im Blut.
Zum Glück war eine aufmerksame Zeugin in der Nähe, die sofort die Rettungskräfte informierte. Als kurz darauf auch die Polizei eintraf, bemerkten die Beamten sofort den deutlichen Alkoholgeruch bei dem Verletzten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Wert lag bei über 1,0 Promille.
Der 30-Jährige wurde anschließend in ein umliegendes Krankenhaus gebracht und dort versorgt.
Der Fall aus dem Gutleutviertel ist leider kein Einzelfall. E-Scooter sind handlich, schnell verfügbar und wirken auf den ersten Blick harmlos – aber sie sind Kraftfahrzeuge im Sinne des Gesetzes. Wer alkoholisiert damit unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Was viele nicht wissen: Ab 1,6 Promille gilt beim E-Scooter absolute Fahruntüchtigkeit – genau wie beim Auto. Schon darunter kann die Polizei bei Ausfallerscheinungen eingreifen. Eine Trunkenheitsfahrt mit dem E-Scooter kann den Führerschein kosten und strafrechtliche Konsequenzen haben.
Das Frankfurter Polizeipräsidium hat in letzter Zeit mehrfach auf alkoholbedingte Vorfälle im Stadtgebiet hingewiesen – ob im Bahnhofsviertel, im Ostend oder eben im Gutleutviertel. Der Sound der Weltstadt hat viele schöne Seiten, aber Sicherheit im Straßenverkehr gehört dazu – egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder eben auf dem E-Scooter.
Also: Feiert gerne, genießt eure Frankfurter Nächte – aber steigt danach bitte nicht mehr auf den Scooter. Ein Taxi, die U-Bahn oder einfach zu Fuß gehen ist immer die bessere Wahl!






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