
FSV Frankfurt gewinnt 3:0 gegen Astoria Walldorf – Phil Kemper dominiert die Zweikämpfe und Cas Peters trifft doppelt. Alle Infos zum Spiel jetzt hier!
Was für ein Abend im Main-Gebiet! Der FSV Frankfurt hat sein zweites Heimspiel der Regionalliga Südwest gegen den FC-Astoria Walldorf mit einem klaren 3:0 (2:0) gewonnen – und wer ein Herz für intensive Zweikämpfe hat, kam dabei voll auf seine Kosten. Der Sound der Weltstadt war an diesem 22. August 2026 eindeutig Bornheimer Blau-Schwarz!
Das persönliche Duell des Abends lieferten sich Phil Kemper (24) und Marcel Carl (33). Kemper, seit 14 Monaten Stammkraft beim FSV und einst in den Nachwuchsabteilungen von Leverkusen, Mönchengladbach und Schalke ausgebildet, traf auf einen der erfahrensten und torgefährlichsten Akteure der Regionalliga Südwest. Carl, der in seiner Karriere bereits 312 Regionalliga-Partien absolvierte und dabei 90 Mal traf, ist eine echte Hausnummer – und trotzdem behielt Kemper fast immer die Oberhand.
„Es waren schwere Zweikämpfe, er ist körperlich stark“, gab Kemper nach dem Spiel offen zu. Aber der FSV-Verteidiger löste die Duelle meist effektiv und clever – und mit fairen Mitteln. „Es hat Spaß gemacht, mich gegen ihn bewähren zu können“, sagte er zufrieden. Carl wurde nach 86 Minuten von Trainer Andreas Schön ausgewechselt, Kemper stand bis zum Schluss auf dem Platz.
Schon früh machte der FSV klar, wer hier Herr im Haus ist. Nach neun Minuten kombinierte sich die Mannschaft über viele Stationen durch, Giorgio Del Vecchio zog an und Corvin Bock lieferte eine scharfe Hereingabe – Cas Peters verwertete in Torjägermanier zum 1:0. Beim zweiten Treffer lief die Stadionregie „Tulpen aus Amsterdam“, denn wieder war der Niederländer Peters zur Stelle: Nach einer weiteren Flanke von Bock war er im Fünfmeterraum goldrichtig (26.). „Cas weiß, wo er hinzugehen hat“, lobte Trainer Victor Kleinhenz seinen Stürmer.
Zwischendurch gab es allerdings einen Schreckmoment: Nach einem Fehlpass von Kapitän Tim Weißmann zog Matej Mijic aus über 40 Metern ab – doch Torwart Lucas Becker rettete im Zurücklaufen spektakulär und lenkte den Ball gerade noch um den Pfosten (23.). Puh, das war knapp!
Nach der Pause verlor der FSV zunächst etwas den Faden. Die Walldorfer wurden aktiver, und Becker (46.) sowie Weißmann (62.) mussten in höchster Not retten – darunter auch nach einem Lattenkopfball von Roman Hauk (69.). Der Anschlusstreffer lag in der Luft.
Trainer Kleinhenz reagierte in den 70er-Minuten und wechselte gleich drei Offensivkräfte auf einen Schlag aus: Peters, Iorga und Pandza machten Platz für Ismail Harnafi, Uche Obiogumu und Emmanuel McDonald. Der Dreier-Tausch ging voll auf! Die drei eingewechselten Spieler waren die Hauptdarsteller beim 3:0 in der 83. Minute. „Die drei haben einen gewissen Speed“, erklärte Kleinhenz die Entscheidung.
Am Ende stand ein verdienter 3:0-Heimsieg, der dem FSV Frankfurt ordentlich Auftrieb geben dürfte. Phil Kemper brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: „Das war ein sehr wichtiger Sieg, es tut auch sehr gut.“ Und die Chancen seien genutzt worden – genau das, was eine Mannschaft stark macht.
Die Bornheimer zeigen, dass sie in der Regionalliga Südwest eine echte Ansage machen wollen. Wir bleiben dran – jetzt reinhören und alle FSV-News auf dem Schirm behalten!






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