
Am 30. August ruft die Initiative „Starke Stimme für Jüdisches Leben“ zur Kundgebung auf dem Römerberg auf. Frankfurt zeigt Haltung gegen Antisemitismus!
In unserer Stadt gibt es ein klares Signal: Antisemitismus hat hier keinen Platz! Die Initiative „Starke Stimme für Jüdisches Leben, für Israel und gegen Antisemitismus“ ruft für Sonntag, den 30. August, ab 15 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Römerberg auf. Das Motto ist eindeutig: „Antisemitismus hat keinen Platz in Frankfurt und keinen Platz in Deutschland!“ – und das wollen wir alle gemeinsam laut und deutlich sagen.
Auslöser für die Kundgebung ist unter anderem eine propalästinensische Demo vom 18. Juli auf dem Opernplatz. Diese stand unter dem Motto „Palästina darf sich wehren, auch mit Steinen und Gewehren“ – für die Initiative bereits ein klarer Aufruf zu Gewalt. Dazu kam, dass bei dieser Demonstration auch „Death to the IDF“ – also „Tod den israelischen Soldaten“ – skandiert wurde.
Simone Hofmann, Sprecherin der Initiative und CDU-Mitglied, die sich im „Zukunftsforum für jüdisches Leben in Hessen“ organisiert, bringt es auf den Punkt: „Das schafft ein Klima für antisemitische Angriffe.“ Sie betont gleichzeitig, dass Versammlungs- und Meinungsfreiheit ein hohes Gut seien – aber die Würde des Menschen an erster Stelle stehe. Es könne nicht sein, dass Menschen allein wegen einer Kippa bedroht oder angegriffen werden.
Die Kundgebung am Römerberg wird von starken Stimmen begleitet. Auf der Rednerliste stehen unter anderem:
Auch politisch gibt es breite Unterstützung für den Aufruf: Neben der CDU stehen die SPD, die FDP und Die Frankfurter hinter der Initiative. Zu den unterstützenden Organisationen zählen Makkabi Frankfurt, die Deutsch-Israelische Gesellschaft und die B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt Loge.
Hofmann übt auch Kritik an den Verwaltungsgerichten. Das Ordnungsamt hatte vor der Demo am 18. Juli gegen einen Redner ein Redeverbot erlassen – das Verwaltungsgericht Frankfurt hob es als rechtswidrig auf. Ähnliche Verbote propalästinensischer Demonstrationen hatte das Gericht zuvor bereits ebenfalls aufgehoben. Hofmann fordert deshalb, dass die Gerichte deutlich kritischer hinschauen sollten – sowohl bei dem, was sie erlauben, als auch bei dem, was sie der jüdischen Minderheit zumuten.
Dieser Sonntag ist eine Chance für Frankfurt, gemeinsam Haltung zu zeigen. Am Römerberg, mitten im Herzen unserer Stadt, treffen wir uns für ein unmissverständliches Zeichen gegen Hass und Antisemitismus. Denn der Sound der Weltstadt ist ein Sound der Solidarität und des Respekts – für alle Menschen, die hier leben. Kommt am Sonntag, 30. August, ab 15 Uhr auf den Römerberg. Frankfurt, wir zählen auf euch!






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