
Eintracht Frankfurt startet bald in die neue Saison – doch der Kader hat noch große Lücken. Wir checken die 5 wichtigsten Fragen rund um den SGE-Saisonstart.
Eine Woche noch bis zum DFB-Pokal, und die Frage brennt allen Adler-Fans auf den Nägeln: Ist Eintracht Frankfurt wirklich bereit für die neue Saison? Trainer Adi Hütter hat das Team taktisch wieder auf Kurs gebracht – doch der Kader weist nach wie vor große Lücken auf. Der hr-sport hat fünf knackige Fragen gestellt, drei Meinungen geliefert. Wir haben die heißesten Punkte für euch zusammengefasst!
Kurze Antwort: eine ganze Menge. Nach den Abgängen von Nathaniel Brown, Aurèle Amenda und Rasmus Kristensen sowie der unklaren Zukunft von Arthur Theate klafft in der Defensive ein echtes Loch. Der bislang einzige Neuzugang Otavio scheint keine Soforthilfe zu sein – mindestens ein sehr guter Innenverteidiger muss also noch her, wenn nicht sogar zwei Außenverteidiger mit Format. Und auch vorne fehlt ein weiterer Stürmer.
Stephan Reich bringt es auf den Punkt: Die Eintracht hält es mit der Kaderplanung wie er früher mit Hausaufgaben – alles auf den letzten Drücker. Sein Fazit: In der Innenverteidigung, im Sturm und auf der Linksverteidigerposition müssen dringend Spieler mit Startelf-Anspruch kommen. Und zwar nicht erst am Deadline Day!
Hier gehen die Meinungen leicht auseinander – aber eigentlich sind sich alle drei einig, dass beide Eigengewächse eine Chance verdienen. Younes Ebnoutalib bringt körperlich alles mit und könnte in einer Doppelspitze mit Jonny Burkardt richtig aufblühen. Elias Baum gilt als solide auf der rechten Außenverteidigerposition – mehr aber auch nicht, meint Mark Weidenfeller. Daniel Schmitt setzt seinen Chip auf einen ganz anderen Frankfurter Eigengewächs-Durchstarter – und lässt damit bewusst Spannung aufkommen.
Drei Namen fallen in dieser Debatte besonders auf. Da wäre zunächst Ivo Ilicevic – gerade mal 15 Jahre alt, aber laut Trainingseindrücken ein echtes Juwel im Kader. Mark Weidenfeller schwärmt, mahnt aber gleichzeitig: Den Jungen in Ruhe reifen lassen! Daniel Schmitt hat dagegen Love Arrhov im Blick, der hinter Can Uzun und Ritsu Doan als Ersatzzehner für Ausrufezeichen sorgen könnte. Stephan Reich setzt auf Kaua Santos im Tor – der soll an seine Leistung gegen Besiktas Istanbul anknüpfen und sämtliche Torwartdiskussionen endgültig begraben.
Die Torwartfrage bleibt das wohl heikelste Thema. Kevin Trapp fehlt – und damit fehlt die Sicherheit, die er einst ausgestrahlt hat. Alle drei Experten sind sich einig: Die Eintracht braucht eine echte Nummer eins. Daniel Schmitt würde am liebsten einen Neuen im Kasten sehen, wählt aber mangels Alternative Santos. Mark Weidenfeller fordert ebenfalls eine Lösung von außen: Die Probleme im Tor halten schon viel zu lange an, um sie einfach wegzuhoffen.
Eintracht Frankfurt hat mit Adi Hütter einen Trainer, der weiß, was er will – und das Team taktisch wieder in die Spur gebracht hat. Doch ohne die nötigen Verstärkungen drohen die ersten Saisonspiele zur Zitterpartie zu werden. Ob im Sturm, in der Defensive oder im Tor: Der Kader braucht noch Nachschub, und zwar schnell. Für alle Adler-Fans heißt es jetzt: Daumen drücken, dass die Verantwortlichen noch die richtigen Transfers landen – damit die Eintracht richtig durchstarten kann. Wir halten euch auf dem Laufenden!






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