
New York trifft Sachsenhausen: „27 Bagel
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Marcus Gwechenberger (SPD) wird neben seinem Planungsdezernat künftig auch Personaldezernent in Frankfurt. Alle News zum Magistratsumbau im Überblick.
Bewegung im Frankfurter Römer! Marcus Gwechenberger (SPD), seit gut drei Jahren Dezernent für Planen und Wohnen, bekommt künftig eine Doppelrolle: Der Stadtrat übernimmt zusätzlich das städtische Personaldezernat. Das hat Frankfurts SPD-Vorsitzender Kolja Müller auf Anfrage der Frankfurter Rundschau bestätigt. Die Entscheidung fiel dabei schon früher als gedacht – Anfang Juli wurde sie intern festgezurrt, aber zunächst nur parteiintern kommuniziert.
Der Grund für die Neuaufteilung ist der große Umbau in der Frankfurter Stadtregierung. Die neue Koalition aus CDU, Grünen und SPD – die zusätzlich mit Volt kooperiert – hat die Dezernate neu verteilt. Im Zuge dieser Magistratsumbildung gibt Stadträtin Sylvia Weber (SPD) das Ressort Bauen ab, das künftig Verkehrsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne) übernimmt. Als Ausgleich sichert sich die SPD das Personaldezernat – und das geht direkt an Gwechenberger.
Das Personalressort hatte bisher Kämmerer Bergerhoff (Grüne) inne. Er soll am Donnerstag, 27. August, von den Stadtverordneten zum zweiten Mal abgewählt werden und scheidet damit aus dem Amt aus. Neue Kämmerin wird Susanne Serke (CDU).
Die SPD bleibt in der neuen Stadtregierung mit drei Personen vertreten: neben Gwechenberger auch Ina Hartwig (Kultur und Wissenschaft) und Sylvia Weber (Bildung).
Marcus Gwechenberger feiert am Sonntag seinen 50. Geburtstag – ein runder Anlass, der gut zu einem neuen Kapitel seiner politischen Laufbahn passt. SPD-Chef Müller lobte ihn nicht nur als ausgewiesenen Experten für Planen und Wohnen, sondern auch als zugewandten und verbindlichen Politiker, der ein verlässlicher Ansprechpartner für die städtischen Beschäftigten sein werde.
Der Römer bleibt also in Bewegung. Während wir in einem früheren Beitrag bereits darüber berichtet haben, wie Tom Rausch als neuer CDU-Stadtrat gemeinsam mit drei Mitgliedern der Jungen Union frischen Wind in Frankfurts Kommunalpolitik bringt, zeigt die aktuelle Entwicklung rund um Gwechenberger: Auch auf der Seite der etablierten Dezernenten ist Veränderung angesagt. Jung und erfahren – beide Seiten gestalten Frankfurt gerade aktiv mit.
Ob als Planungsdezernent, der sich um mehr kühle Orte in der Stadt sorgt, oder als künftiger Personalchef der Stadt – Gwechenberger steht vor einer spannenden neuen Aufgabe. Frankfurt bleibt eine Stadt, die nie stillsteht. Der Sound der Weltstadt eben!

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