
Tom Rausch, 29, zieht als neuer CDU-Stadtverordneter in den Frankfurter Römer ein – mit drei JU-Mitgliedern im Rücken und klaren Zielen für die Stadt.
Frankfurt bekommt frischen Wind im Römer! Tom Rausch, 29 Jahre alt und Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt, ist neuer CDU-Stadtverordneter – und er kommt nicht allein. Drei JU-Mitglieder sitzen jetzt in der Römer-Fraktion, zwei weitere werden voraussichtlich nachrücken. Das ist ein echtes Statement für mehr Jugend in der Frankfurter Kommunalpolitik!
Tom Rausch ist in Schwanheim aufgewachsen und legt großen Wert auf seine lokale Verwurzelung. Genau das treibt ihn an: In den vergangenen Jahren, so sein Eindruck, hätten viele Menschen in den Stadtteilen das Gefühl gehabt, dass ihre Anliegen nicht im Mittelpunkt standen. Das will er ändern – und das macht ihn sympathisch.
Politisiert hat ihn übrigens schon früh der Alltag auf dem Grundschulhof. Konflikte, „die importiert wurden“, wie er selbst sagt – Mädchen, die nicht auf Klassenfahrt durften, Kinder, die nicht mit Mitschülern anderer Religionen spielen durften. Für Rausch war klar: Eine Gesellschaft braucht gemeinsame Werte. Und er wollte daran mitarbeiten.
Seit 2016 ist Tom Rausch Mitglied der Jungen Union – eingetreten, wie er mit einem Grinsen erzählt, „ohne große Ambitionen“ und „nach dem dritten Äppler“. Typisch Frankfurt, oder? Doch aus dem lockeren Einstieg wurde schnell echtes Engagement: Während seines Studiums in Frankfurt und Paris übernahm er den Vorsitz des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), ist Stadtbezirksvorsteher in Goldstein und seit 2024 Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt. „Immer, wenn es galt, Verantwortung zu übernehmen, habe ich das gemacht“, sagt er selbst.
Als Volkswirt hat Rausch klare Prioritäten: Frankfurt als Wirtschaftsstandort stärken. Für ihn steht fest – die Stadt konkurriert mit Paris, Amsterdam und London. Und sie kann mithalten. Aber die Politik muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen.
Daneben hat er die finanzielle Generationengerechtigkeit im Blick. Themen, die junge Menschen direkt betreffen, sollen im Römer mehr Gehör finden. Und auch beim Thema Verkehr und Aufenthaltsqualität setzt er auf Pragmatismus statt Polarisierung: Schnellradwege, ein attraktives Mainufer, der Ausbau der Schiene in die Stadtteile – alles, was den Standort und das Leben in Frankfurt lebenswerter macht.
Besonders spannend: Unter den voraussichtlich nachrückenden JU-Mitgliedern ist auch Bruno Rhein, Sohn des hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein. Die Junge Union wird also in der Römer-Fraktion zunehmend sichtbar – und das dürfte die politischen Debatten in Frankfurt in den kommenden Jahren ordentlich beleben.
Tom Rausch steht für eine neue Generation Kommunalpolitik – nah an den Stadtteilen, wirtschaftlich denkend und klar in seinen Positionen. Ob er die Junge Union als starke Stimme im Römer etablieren kann, wird sich zeigen. Eines ist aber schon jetzt klar: Langweilig wird’s nicht! Bleibt dran – Radio Frankfurt, der Sound der Weltstadt, hält euch auf dem Laufenden.


„A Sky Full of Hope



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