
Blitz-Einbrüche in Waffenläden im Wetteraukreis, dann eine wilde Verfolgungsjagd bis Frankfurt-Nieder-Eschbach: Einen Verdächtigen schnappte die Polizei, ein…
Was für eine Nacht! Zwei Blitz-Einbrüche in Waffengeschäfte, eine wilde Verfolgungsjagd über die Autobahn und ein spektakuläres Ende auf einem Möbelhaus-Parkplatz in Frankfurt-Nieder-Eschbach – die Polizei hatte in dieser Nacht alle Hände voll zu tun. Einen der Verdächtigen konnten die Beamten schnappen, ein zweiter ist noch auf der Flucht.
Los ging es um 2.50 Uhr nachts in der Innenstadt von Friedberg: Zwei Männer rammten mit einem Fahrzeug rückwärts das Schaufenster eines Waffengeschäfts, griffen sich mehrere Schreckschusswaffen und flüchteten mit einem schwarzen SUV. Keine zwei Stunden später, gegen 4.40 Uhr, schlug das Duo erneut zu – diesmal in einem Waffengeschäft im Butzbacher Stadtteil Hoch-Weisel im Wetteraukreis. Ob bei diesem zweiten Einbruch ebenfalls Beute gemacht wurde, ist laut Polizei noch unklar. Die Täter entkamen auch hier in einem schwarzen SUV.
Die Polizei nahm sofort die Fahndung auf – und hatte um 5.15 Uhr einen ersten Treffer: Eine Streife entdeckte auf der A5 in Richtung Frankfurt einen schwarzen Porsche. Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, gab der Fahrer Gas und flüchtete über das Bad Homburger Kreuz auf die A661 weiter in Richtung Frankfurt. Eine rasante Verfolgungsjagd begann!
Das Ende der Jagd: der Parkplatz eines Möbelhauses im Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach. Dort sprang einer der Insassen aus dem noch fahrenden Fahrzeug und flüchtete zu Fuß. Der zweite Insasse wurde direkt vor Ort festgenommen. Im Wagen selbst fanden die Beamten mehrere Schreckschusswaffen – nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um die Beute aus einem oder sogar beiden Einbrüchen in der Wetterau handeln.
Die Suche nach dem geflüchteten Komplizen lief auf Hochtouren: Die Polizei setzte in Frankfurt-Nieder-Eschbach unter anderem einen Hubschrauber ein. Zeitweise wurden Bürgerinnen und Bürger in der Gegend ausdrücklich gebeten, keine Anhalter mitzunehmen. Trotz des Großaufgebots ist der zweite Verdächtige bislang noch nicht gefasst. Die Fahndung und die weiteren Ermittlungen dauern an.
Diese Nacht zeigt einmal mehr: Das Main-Gebiet schläft nie – und die Polizei auch nicht. Die Ermittler arbeiten auf Hochtouren, um den flüchtigen zweiten Verdächtigen zu fassen und den genauen Ablauf beider Einbrüche zu rekonstruieren. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Entwicklungen gibt. Jetzt reinhören – bei Radio Frankfurt, dem Sound der Weltstadt!






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