
Das Berger Kino in Frankfurt macht einen großen Schritt: Die Besetzung ist beendet, eine Förderung gesichert und die Planung zur Wiedereröffnung beginnt jetzt.
Frankfurt liebt sein Kino – und jetzt gibt es endlich Grund zur Freude! Das Berger Kino, das seit März 2024 besetzt war, erlebt gerade einen echten Wendepunkt. Die Besetzung ist offiziell beendet, eine Einigung mit dem Vermieter wurde erzielt und obendrauf gibt es eine Förderung durch den Fonds Soziokultur. Kurz gesagt: Die konkrete Planung für die Wiedereröffnung kann jetzt starten!
Hinter dem Projekt steckt der Verein Kinokollektivkino – hervorgegangen direkt aus dem Besetzerkollektiv. Johannes Bietz, Mitglied im Vereinsvorstand, macht keinen Hehl daraus, dass noch ein weiter Weg vor ihnen liegt: „Von einem langfristigen Mietvertrag sind wir noch weit entfernt.“ Trotzdem ist die Stimmung top. Der Verein selbst fasst es so zusammen: „Damit ist die Besetzung des Berger Kinos erfolgreich beendet und die langfristige Wiederbelebung des für Frankfurt bedeutenden Kinos kann beginnen.“
Und was passiert jetzt konkret? Ruth Wild, Bietz‘ Kollegin im Vereinsvorstand, erklärt den nächsten Schritt: Man werde sich zunächst anschauen, was baulich an dem Gebäude in der Berger Straße zu tun ist. Außerdem sind Workshops mit der Nachbarschaft geplant – denn das Kino soll ein Ort für die ganze Community werden. Genau das ist der Geist, der dieses Projekt von Anfang an angetrieben hat.
Das Berger Kino ist natürlich nicht das einzige Projekt, das Frankfurt gerade auf Trab hält. Wie wir bereits in einem früheren Beitrag berichtet haben, tut sich auch im Frankfurter Berg einiges: Im Hilgenfeld-Quartier ist der Wohnungsbau angelaufen, der U5-Ausbau soll die Anbindung bis 2034 deutlich verbessern, und auch beim Glasfaserausbau geht es voran. Die Stadt wächst, verändert sich – und macht dabei nicht an Stadtgrenzen halt.
Was das Berger Kino so besonders macht? Es soll kein Projekt von oben herab werden, sondern eines, das wirklich aus der Mitte des Viertels kommt. Die geplanten Workshops mit der Nachbarschaft sind ein klares Signal: Hier reden die Menschen mit, die täglich an dem Gebäude vorbeigehen. Das ist genau das, was Frankfurt braucht – lebendige Kieze, die von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern mitgestaltet werden.
Die Planung läuft an, die Förderung steht, der Verein ist motiviert. Noch fehlt zwar der langfristige Mietvertrag – aber der erste große Schritt ist gemacht. Frankfurt darf gespannt sein, wann im Berger Kino wieder Popcorn-Duft durch die Luft zieht. Wir halten euch auf dem Laufenden – also: Jetzt reinhören und dranbleiben, damit ihr nichts verpasst!






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