
Gleich drei Angriffe auf Polizisten in Frankfurt an einem Tag: Eine 27-Jährige, ein 50-Jähriger und ein 55-Jähriger griffen Einsatzkräfte an – sechs Beamte…
Am 5. August 2026 war für viele Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in Frankfurt kein normaler Arbeitstag. Gleich in drei verschiedenen Fällen im Stadtgebiet wurden sie angegriffen oder mussten massiven Widerstand überwinden – und das zwischen morgens 10 Uhr und kurz vor Mitternacht. Insgesamt sechs Einsatzkräfte trugen dabei leichte Verletzungen davon. Das ist ein Zustand, der uns alle angehen sollte!
Der erste Vorfall ereignete sich bereits um 10:00 Uhr in der Elbestraße. Eine 27-Jährige, die wegen des Vorwurfs der Körperverletzung festgenommen wurde, leistete bei ihrer Festnahme Widerstand. Besonders krass: Sowohl während ihrer Fesselung als auch im Streifenwagen soll sie eine Beamtin gezielt mehrfach getreten haben. Die Frau muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Noch handfester wurde es gegen 18:30 Uhr in einem Einkaufscenter in Enkheim. Ein 50-Jähriger, dem dort ein Hausverbot erteilt worden war, wollte das offenbar nicht einfach so hinnehmen. Bei der Durchsetzung des Hausverbots durch ein Streifenteam soll er einem Beamten mit einer Kaffeepackung gegen den Kopf geschlagen und einem weiteren Beamten einen Kopfstoß versetzt haben. Auch er muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
Der dritte Vorfall spielte sich gegen 22:30 Uhr in der Niddastraße ab. Ein 55-Jähriger weigerte sich vehement, einem erteilten Platzverweis Folge zu leisten. Er soll sich mit so erheblichem Kraftaufwand gewehrt haben, dass mehrere Beamtinnen und Beamte nötig waren, um den Platzverweis überhaupt durchzusetzen. Am Ende wurde der Mann in Gewahrsam genommen – und auch er muss sich nun vor der Justiz verantworten.
Drei Fälle, drei Tatverdächtige, sechs verletzte Einsatzkräfte – an einem einzigen Tag. Das zeigt, mit welchen Risiken Polizistinnen und Polizisten täglich auf Frankfurts Straßen konfrontiert sind. Ob bei einer Festnahme, der Durchsetzung eines Hausverbots oder einem simplen Platzverweis: Der Job ist alles andere als ungefährlich. Allen drei Tatverdächtigen drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte beziehungsweise tätlichen Angriffs.
Wir von Radio Frankfurt sagen: Respekt gegenüber Einsatzkräften ist keine Option, sondern eine Selbstverständlichkeit. Haltet euch auf dem Laufenden – mit dem besten Programm im Main-Gebiet!






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