Die 48. Berger Tierschau in Bergen-Enkheim zeigt Frankfurts landwirtschaftliche Vielfalt. Bürgermeister Kößler eröffnete das traditionsreiche Event am 1.
Hand aufs Herz: Wusstet ihr, dass in der Mainmetropole noch 70 Landwirtinnen und Landwirte aktiv die Frankfurter Flächen bewirtschaften? Am 1. September öffnete die 48. Berger Tierschau am Frohngrundweg in Bergen-Enkheim ihre Tore – und machte genau das erlebbar. Als letzte verbliebene Tierschau in Frankfurt hat diese Veranstaltung eine ganz besondere Bedeutung für unsere Stadt!
Die offizielle Eröffnung übernahm Nils Kößler, neuer Bürgermeister und Dezernent für Wirtschaft, Recht und Innovation. Sein Fazit trifft den Nagel auf den Kopf: „Die Berger Tierschau macht sichtbar, was viele Menschen im Alltag nicht unmittelbar wahrnehmen: Frankfurt ist auch eine Stadt der Landwirtschaft.“ Kößler betonte außerdem, dass die Veranstaltung eine Brücke zwischen dem Stadtzentrum und den Stadtteilen schlägt – und ein Bewusstsein für die Belange des ländlichen Raumes schafft.
Auch Kreislandwirt Matthias Mehl zeigte sich begeistert: „Bei der Berger Tierschau kommen Menschen, Tiere und Landwirtschaft zusammen – und genau das macht ihren besonderen Charme aus.“ Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, ergänzte, dass Frankfurt von einer vielfältigen Wirtschaftsstruktur lebt – und die Landwirtschaft ein wichtiger Bestandteil davon ist.
Zahlreiche Ausstellerinnen und Aussteller aus Frankfurt präsentierten ihre Tiere und landwirtschaftlichen Produkte. Dabei wird klar: Frankfurter Landwirtschaft ist weit mehr als Kräuter für die Grüne Soße oder Äpfel für den „Ebbelwoi“. Bei der 48. Berger Tierschau zu sehen waren unter anderem:
Besucherinnen und Besucher hatten dabei die Gelegenheit, direkt mit den Erzeugerinnen und Erzeugern ins Gespräch zu kommen. Näher dran geht’s nicht!
Die Geschichte dieser Veranstaltung reicht weit zurück: Bereits im Jahr 1728 wurde sie im Gemeindebuch erstmals als „Berger Viehmarkt“ erwähnt. Nachdem Bergen-Enkheim 1974 nach Frankfurt eingemeindet wurde, entwickelte sich der Viehmarkt zur „Viehschau“ – mit lokalen und überregionalen Ausstellern und Züchtern. Im Jahr 2011 bekam die Veranstaltung dann ihren heutigen Namen „Berger Tierschau“, mit klarem Fokus auf Frankfurter Aussteller und Erzeugerbetriebe. Die Stadt Frankfurt unterstützt die Veranstaltung seitdem mit finanziellen und organisatorischen Mitteln.
Die 48. Berger Tierschau zeigt eindrucksvoll: Frankfurt ist nicht nur Skyline und Finanzmetropole. Unsere Stadt lebt auch von regionaler Landwirtschaft, von Menschen, die Tiere pflegen und Flächen bewirtschaften – mitten in der Großstadt. Das ist der echte Sound der Weltstadt! Seid ihr schon bei der Tierschau gewesen? Erzählt uns davon!






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