Frankfurter Zollfahnder beschlagnahmen 165 gefälschte Glock-Pistolen und nehmen sechs Tatverdächtige fest. Alle Infos zur Razzia in Köln und Wuppertal.
Paukenschlag aus Frankfurt: Das Zollfahndungsamt Frankfurt hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt am 4. September 2026 eine großangelegte Razzia durchgeführt – und dabei eine erschreckende Menge illegaler Waffen aus dem Verkehr gezogen. 165 halbautomatische Kurzwaffen, gefälschte Glock-Pistolen des Kalibers 9mm Luger, wurden beschlagnahmt. Dazu kamen Magazine und zahlreiche elektronische Speichermedien. Ein klares Signal: Frankfurt macht keine halben Sachen, wenn es um Sicherheit geht!
Die Einsatzkräfte vollstreckten zwei Durchsuchungsbeschlüsse in Köln und Wuppertal. Unterstützung kam vom Polizeipräsidium Köln, dem Polizeipräsidium Düsseldorf und dem Bundeskriminalamt. Insgesamt sechs Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Am darauffolgenden Samstag erließ das Amtsgericht Frankfurt gegen zwei von ihnen Haftbefehl. Gegen zwei weitere Beschuldigte bestanden bereits vor dem Einsatz Haftbefehle – vier Personen sitzen damit jetzt hinter Gittern.
Das Verfahren richtet sich insgesamt gegen sieben Personen im Alter zwischen 20 und 36 Jahren. Ihnen werden Verstöße gegen das Waffengesetz und die Abgabenordnung vorgeworfen. Die Ermittlungen liefen bereits seit März 2026 – zunächst verdeckt, in enger Zusammenarbeit von Zollfahndungsamt und Staatsanwaltschaft Frankfurt. Zu weiteren Details der noch laufenden Ermittlungen wollen die Behörden derzeit keine Angaben machen.
Diese Razzia zeigt einmal mehr, wie eng illegale Waffen und organisierte Kriminalität miteinander verknüpft sein können. Gerade in Frankfurt, wo der sogenannte Frankfurter Weg seit Jahrzehnten auf Prävention, Beratung und akzeptanzorientierte Unterstützung setzt, ist das ein wichtiger Weckruf. Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, feiert die Integrative Drogenhilfe Frankfurt (IDH) ihr 40-jähriges Bestehen – und kämpft gleichzeitig darum, dass ihr ganzheitlicher Ansatz aus Prävention, Beratung und Begleitung nicht einer reinen Repressionspolitik geopfert wird. Die aktuelle Waffenrazzia verdeutlicht: Strafverfolgung und Hilfsangebote müssen Hand in Hand gehen, damit Frankfurt sicherer wird.
165 gefälschte Glock-Pistolen weniger auf den Straßen – das ist ein echter Erfolg für die Sicherheit im Main-Gebiet. Der Einsatz der Frankfurter Ermittlerinnen und Ermittler zeigt, wie wichtig langfristige, verdeckte Ermittlungsarbeit ist. Seit März 2026 haben die Zollfahnder geduldig Informationen gesammelt, bevor sie zugeschlagen haben. Das zahlt sich aus! Wir bleiben für euch dran und halten euch auf dem Laufenden – denn das ist der Sound der Weltstadt: nah dran, informiert, Frankfurt pur.






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