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Wetterauer Ausnahmetalent: Keanu Liam Ludwig knackt bei der Mehrkampf-DM gleich sieben Bestmarken!

Keanu Liam Ludwig vom TV Echzell knackt bei der Mehrkampf-DM in Hannover sieben Bestmarken und steigert sich auf 6470 Punkte. Ein Wochenende zum Staunen!

Redaktion
·
5. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Stunden

Ein Wochenende für die Ewigkeit

Hannover, Erika-Fisch-Stadion – und ein 17-Jähriger aus Echzell, der die Leichtathletik-Welt aufhorchen lässt! Keanu Liam Ludwig vom TV Echzell hat bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften eine Performance hingelegt, die sich wirklich sehen lassen kann. Gleich sieben persönliche Bestmarken an einem einzigen Wochenende – das ist kein Zufall, das ist großes Talent gepaart mit starker Leistungsbereitschaft!

Von 6023 auf 6470 Punkte – ein Sprung, der sich gewaschen hat

Mit einer Ausgangspunktzahl von 6023 Punkten war Ludwig nach Hannover gereist. Was er dort ablieferte, übertraf alle eigenen Erwartungen: Am Ende des Zehnkampfs in der Altersklasse U18 standen 6470 Punkte auf dem Konto – eine Steigerung von satten 447 Zählern! Damit sicherte er sich den elften Platz unter 35 Athleten und war zweitbester Hesse im Feld.

Bereits am ersten Tag lieferte Ludwig Highlights am laufenden Band. Über 100 Meter sprintete er zu einer neuen Bestzeit von 11,43 Sekunden, im Weitsprung flog er auf 6,24 Meter – beides neue Hausrekorde. Mit der Kugel waren 11,73 Meter drin, und im Hochsprung überflog er 1,80 Meter. Die „erste Halbzeit“ schloss er mit einer starken 400-Meter-Zeit von 50,79 Sekunden ab – der zweitschnellste Wert seiner Altersklasse an diesem Tag.

Am zweiten Wettkampftag ging es mit 15,91 Sekunden über die 110 Meter Hürden weiter, ehe vier weitere Bestmarken folgten: 35,24 Meter im Diskusring, 3,60 Meter im Stabhochsprung, 45,05 Meter im Speerwerfen – trotz starker Windböen! – und zum krönenden Abschluss ein Disziplinsieg über die 1500 Meter in 4:31,94 Minuten, rund elf Sekunden schneller als seine alte Marke.

„Ich wusste, dass es für mich hier nicht um eine Medaille geht. So konnte ich den Wettkampf entspannt angehen und einfach schauen, was passiert. Mit einer Platzierung in den Top 20 wäre ich schon sehr zufrieden gewesen. Dass es am Ende fast für die Top 10 gereicht hat und ich meinen Zehnkampf-Wert um ganze 447 Punkte steigern konnte, hatte ich nicht für möglich gehalten“, so Ludwig nach seinem starken Auftritt.

Starkes Wochenende für das gesamte Wetterauer Trio

Aber nicht nur Ludwig glänzte in Hannover – das gesamte Wetterauer Trio überzeugte! Anabel Gajic vom SV Fun-Ball Dortelweil holte im Siebenkampf der U20 einen hervorragenden sechsten Platz unter 29 gewerteten Athletinnen und war damit beste Hessin in ihrem Feld. Mit 4763 Punkten zeigte sie ein konstant starkes Wochenende: Von einer neuen 200-Meter-Bestzeit von 25,56 Sekunden bis hin zu einem neuen 800-Meter-Hausrekord von 2:29,65 Minuten war für die amtierende Hessenmeisterin einiges dabei. Im Weitsprung landete sie bei 5,35 Metern – nur neun Zentimeter unter ihrem persönlichen Rekord.

Komplettiert wurde das heimische Trio von Aaron Lukas Pompetzki (LSC Bad Nauheim), der im Neunkampf der M15 antrat. Als Achter der deutschen Jahresbestenliste angereist, belegte er am Ende Rang zwölf mit 5030 Punkten – und sammelte dabei wertvolle DM-Erfahrung. Trotz eines schwachen Speerwerfen-Auftritts mit 30,80 Metern, der ihn zwischenzeitlich auf Platz 15 zurückwarf, zeigte Pompetzki zum Abschluss über die 1000 Meter mit einem Start-Ziel-Sieg in 2:53,44 Minuten nochmal seine ganze Klasse – und stellte dabei seine dritte Bestmarke des Wochenendes auf. Seinen Wettkampf kommentierte er mit einem treffenden Vergleich: „Es war ein wenig wie bei der Tour de France. Die Tour war gelaufen, aber die Schlusseinfahrt in Paris wollte ich mir nicht nehmen lassen.“

Der Blick nach vorne

Die Mehrkampf-DM in Hannover war für das Wetterauer Trio ein voller Erfolg – jeder auf seine ganz eigene Art. Besonders Keanu Liam Ludwig hat mit seiner Performance gezeigt, dass in ihm noch sehr viel Potenzial steckt. Für Pompetzki steht nach einer kurzen Regenerationsphase noch ein Einsatz beim Ländervergleich in Essingen am vorletzten Septemberwochenende auf dem Plan. Wir bleiben für euch dran – das ist definitiv nicht das letzte Mal, dass wir von diesen Talenten hören!

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