
Die U5-Verlängerung ins Frankfurter Europaviertel ist in vollem Gange – doch für acht Monate wird es rund um den Hauptbahnhof eng auf den Straßen.
Große Neuigkeiten aus dem Main-Gebiet: Die Arbeiten für die Verlängerung der U5 ins Europaviertel laufen auf Hochtouren. Das ist eine echte Riesenankündigung für Frankfurts jüngstes Quartier – aber bis die Bahnen rollen, müssen sich Pendler und Anwohner erst einmal auf ordentlich Einschränkungen einstellen. Der Sound der Weltstadt kommt eben manchmal mit Baustellen-Lärm!
Rund um den Platz der Republik in Richtung Hauptbahnhof wird es für acht Monate eng. Die Stadt Frankfurt hat konkrete Einschränkungen angekündigt, die ihr kennen solltet:
Für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie für Lkws ist eine entsprechende Umleitung in Richtung Hauptbahnhof vorgesehen. Also: Lieber etwas mehr Zeit einplanen und die Alternativrouten checken!
Frankfurt bezeichnet das Projekt „Stadtbahn Europaviertel“ selbst als eines der größten Infrastrukturprojekte der Stadt – und das zu Recht. Die neue Strecke ist 2,7 Kilometer lang und umfasst insgesamt vier neue Stationen. Die U5 soll über den Hauptbahnhof hinaus ins Europaviertel verlängert werden und so die jüngsten Frankfurter Quartiere endlich richtig anbinden.
Die Strecke startet am Anschlussbauwerk unter dem Platz der Republik, führt durch die unterirdische Station Güterplatz, dann über eine Rampe an die Oberfläche und läuft anschließend in der Mitte der Europa-Allee auf einem Grüngleis weiter Richtung Westen. Die drei weiteren Stationen – Emser Brücke/Messe, Europagarten und Europaviertel West – entstehen oberirdisch.
Ganz ohne Wermutstropfen geht es leider nicht: Erst kürzlich wurde bekannt, dass die U5-Verlängerung ins Europaviertel 72 Millionen Euro teurer wird als ursprünglich geplant. Das hat die Stadtbahn Entwicklung und Verkehrsinfrastrukturprojekte Frankfurt (SBEV) nach eigener Schätzung bekanntgegeben. Große Projekte haben eben ihren Preis – aber das Ergebnis wird sich für die ganze Stadt lohnen.
Klar, Baustellen nerven – besonders, wenn man jeden Tag mit dem Auto, dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist. Aber das Europaviertel bekommt damit endlich die U-Bahn-Anbindung, die es verdient. Also: Routenplaner raus, Alternativstrecken abspeichern und einfach etwas mehr Zeit einplanen. Das beste Programm im Main-Gebiet begleitet euch durch die Bauphase – jetzt reinhören und auf dem Laufenden bleiben!






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