
Die CDU Friedberg will die Ray Barracks für die Bundeswehr reaktivieren und sieht darin große Chancen für Wirtschaft und Infrastruktur der Stadt.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ein riesiges Gelände einfach jahrelang vor sich hin dümpelt – und plötzlich kommt Bewegung in die Sache? Genau das passiert gerade in Friedberg im Wetteraukreis. Die Ray Barracks, das ehemalige US-Kasernengelände im Süden der Stadt, stehen seit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte seit rund 20 Jahren leer. Jetzt sorgt eine mögliche Reaktivierung durch die Bundeswehr für heiße Diskussionen – und die CDU Friedberg mischt kräftig mit!
Die Ankündigung der Bundeswehr, eine Rückkehr auf das Kasernengelände zu prüfen, hat die politische Debatte neu entfacht. Denn eigentlich war der Plan ein anderer: Das Areal sollte als neuer Friedberger Stadtteil entwickelt werden. Doch während der Wetteraukreis bereits erste Flächen erworben hat, befand sich die Stadtverwaltung zuletzt noch in Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) – unter anderem für dringend benötigte Flächen für Bauhof und Feuerwehrstützpunkt. Die Entscheidung der Bundeswehr könnte die Stadt nun leer ausgehen lassen.
FDP, FW und SPD haben sich bereits geäußert – und das durchaus konträr. Doch die CDU Friedberg stellt sich klar gegen jede Schwarzmalerei: Die Partei sieht in einer möglichen militärischen Nutzung mehr Chancen als Risiken.
Klare Ansage vom stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Friedberg, Philipp Götz: Sollte sich die Bundeswehr für Friedberg entscheiden, dürfen sich Stadtverwaltung und Stadtverordnetenversammlung nicht damit aufhalten, über verpasste Chancen zu lamentieren – sondern müssen neue Konzepte und Projekte in den Fokus rücken. Starke Worte, die zeigen, wohin die Reise gehen soll.
Denn die CDU sieht in einer Reaktivierung der Ray Barracks gleich mehrere Vorteile für die Stadt:
Christoph Haub, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, bringt zudem die finanzpolitische Dimension ins Spiel: Sollte die Bundeswehr rund 40 Hektar benötigen, könnte über die verbleibende Fläche neu mit der BImA verhandelt werden – inklusive möglichem Erstzugriff für die Stadt. Auch die Prioritätenliste des Bauamtes, das begonnene Mobilitätskonzept und der Umbau des Bahnhofs müssten unter den neuen Bedingungen überprüft und angepasst werden.
Die CDU betont außerdem: Eine mögliche Reaktivierung der Ray Barracks zeuge von der zentralen Lage Friedbergs im Herzen Europas, der guten infrastrukturellen Anbindung und der strategischen Bedeutung der Region. Das klingt nach einem echten Standortvorteil – und der sollte genutzt werden!
Jetzt liegt der Ball beim Verteidigungsministerium. Die CDU Friedberg wünscht sich vor allem eines: eine schnelle Entscheidung – „damit in den Ray Barracks nun endlich etwas passiert“, so Philipp Götz. Nach 20 Jahren Leerstand wäre das wohl das Mindeste. Wir bleiben für euch am Ball und halten euch auf dem Laufenden – hier bei Radio Frankfurt, dem Sound der Weltstadt!






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