
Gefahrgut-Alarm bei Gießen legte die Bahnstrecke zwischen Kassel und Frankfurt lahm. Giftige Dämpfe aus einem Kesselwagen sorgten für Verspätungen und Ausfälle.
Achtung, alle Bahnpendler zwischen Frankfurt und Kassel! Am Samstag hat ein Gefahrgut-Alarm für massive Störungen auf der Strecke zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Frankfurt gesorgt. Wer in diesem Zeitraum mit dem Zug unterwegs war, hat es am eigenen Leib gespürt: Verspätungen, Teilausfälle, Chaos im Fahrplan.
Der Auslöser war ein abgestellter Güterzug bei Gießen-Linden. Aus einem Kesselwagen, der einst mit Treibstoff befüllt war, traten giftige Dämpfe aus. Das bestätigte sowohl eine Bahn-Sprecherin gegenüber der hessenschau als auch ein Sprecher der Bundespolizei. Die Feuerwehr rückte daraufhin in den Bereich des Stellwerks „Bergwald“ bei Gießen aus – und die Bahn-Strecke stand still.
Laut Deutscher Bahn (DB) waren sowohl der Fernverkehr als auch der Regionalverkehr von der Störung betroffen. Die DB sprach selbst von „teilweise hohen Verspätungen“ und Teilausfällen. Für alle, die auf pünktliche Verbindungen angewiesen waren, war das alles andere als ein entspannter Samstag.
Die gute Nachricht: Die Feuerwehr hatte die Lage nach rund anderthalb Stunden unter Kontrolle. Der Einsatz wurde beendet und die Strecke konnte wieder freigegeben werden. Ein Großeinsatz, der glimpflich ausging – aber trotzdem für gehörig Unruhe im Main-Gebiet gesorgt hat.
Solche Meldungen zeigen: Im Bahnverkehr kann es immer mal zu unerwarteten Ausfällen kommen. Damit ihr immer auf dem Laufenden seid – egal ob Streckensperrungen, Unwetter oder andere News aus der Region – bleibt einfach bei Radio Frankfurt dabei. Der Sound der Weltstadt hält euch up to date. Jetzt reinhören!






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