
RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt: Alle Infos zu Kader, Verletzten und Trainer-Druck vor dem wichtigen Bundesliga-Duell am Samstag in der Red Bull Arena.
Am Samstag um 18:30 Uhr steht in der Red Bull Arena ein echtes Richtungsspiel an: RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt! Beide Klubs sind bisher hinter ihren eigenen Ansprüchen geblieben – Leipzig steht als Neunter da, Frankfurt als Zehnter. Wie der MDR berichtet, brauchen beide Mannschaften dringend einen Sieg, um den Fehlstart in die Saison noch abzuwenden. Der Sound der Weltstadt begleitet euch wie immer durchs Wochenende – und dieses Spiel hat’s in sich!
RB-Trainer Martin Demichelis steht nach nur sechs Punkten aus vier Spielen und einem schwachen Champions-League-Auftritt gehörig unter Druck, wie der MDR schreibt. Medial werden bereits die Partien gegen Frankfurt und gegen PSV Eindhoven in der Champions League als mögliche letzte Spiele für den Argentinier gehandelt. Als Nachfolger werden unter anderem Julian Nagelsmann und der frühere Eintracht-Trainer Dino Toppmöller genannt.
Nach Angaben der Leipziger Volkszeitung gab Demichelis auf der Pressekonferenz am Freitag gute Nachrichten bekannt: Alle Spieler seien gesund von den Länderspielen zurückgekehrt. Auch bei Rocco Reitz und Brajan Gruda sieht es gut aus – beide konnten laut LVZ teilintegrativ am Training teilnehmen und ihr Pensum über die Woche steigern. Ob die beiden Mittelfeldspieler tatsächlich im Kader stehen, entscheidet das Trainerteam aber erst am Spieltag selbst.
Christoph Baumgartner absolvierte laut LVZ bereits am Dienstag seine erste Team-Trainingseinheit nach langer Verletzungspause und soll laut MDR in der kommenden Woche sein Comeback feiern. Weiterhin ausfallen werden dagegen Marc Guiu und Assan Ouédraogo – bei beiden ist laut LVZ aktuell kein Comeback in Sicht.
Bei Eintracht Frankfurt sitzt aktuell Adi Hütter auf der Bank, der sich laut MDR hinsichtlich seines Spielsystems bedeckt hält. Möglich ist demnach eine Fünferkette, für die einer der starken Offensivkräfte um Jonathan Burkardt, Younes Ebnoutalib, Ritsu Doan und Can Uzun weichen müsste – denkbar wäre aber auch, dass alle vier gemeinsam auflaufen. Auffällig ist dabei die Anfälligkeit der SGE-Abwehr: In den bisherigen vier Saisonspielen kassierte das Team laut MDR bereits zehn Gegentore.
Der RB-Coach selbst sieht die Knackpunkte klar: „Wir haben viele gute Phasen mit dem Ball gehabt, gegen den Ball müssen wir noch besser werden“, wird Demichelis vom MDR zitiert. Anknüpfen will er an die erste Halbzeit beim Auswärtsspiel in Leverkusen, in der RB zunächst gut aufgetreten war, ehe einzelne Abwehrfehler zum Rückstand führten. Als Mutmacher dient dem Trainer offenbar auch Nationaltrainer Jürgen Klopp, dessen Mannschaft zuletzt gegen Griechenland eine schnelle Entwicklung gezeigt habe – mit genau dieser Herangehensweise will RB nun auch gegen Frankfurt punkten.
Für RB Leipzig wird es nach dem Frankfurt-Spiel nicht ruhiger: Laut MDR und LVZ stehen im Oktober gleich mehrere Kracher an – darunter die Champions-League-Partie gegen PSV Eindhoven am 13. Oktober sowie Auswärtsspiele bei Bayern München am 17. Oktober und bei Real Madrid am 21. Oktober. Sieben Spiele in kurzer Zeit – da kommt einiges auf die Mannschaft von Martin Demichelis zu.
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