
Am 13. September öffnen Denkmäler in Hessen ihre Türen – von der Dreikönigskirche Frankfurt bis zum Carillon in Aschaffenburg. Jetzt Plätze sichern!
Am Sonntag, 13. September 2026, öffnen Denkmäler in Hessen ihre Türen – und einige der schönsten Orte der Region sind dabei! Der Tag des offenen Denkmals macht es möglich, Orte zu entdecken, die sonst nicht zugänglich sind. Aber Achtung: Für viele Führungen ist eine Anmeldung Pflicht, und die Plätze sind begrenzt. Also: Nicht zu lange warten!
Das Highlight für alle Frankfurt-Fans: Von der Dreikönigskirche in Sachsenhausen gibt es einen 360-Grad-Blick über die Skyline – einfach unschlagbar! Die neugotische Hallenkirche in der Dreikönigsstraße 30 wurde 1881 nach Plänen von Dombaumeister Karl Denzinger errichtet und begeistert bis heute. Zur Ausstattung gehört unter anderem eine Opferstocktafel von 1531. Derzeit wird der Kirchturm im dritten Bauabschnitt der Fassaden- und Dachinstandsetzung saniert.
Die Gemeinde bietet Kirchenführungen mit anschließender Besteigung des 80 Meter hohen Kirchturms um 14, 15, 16 und 17 Uhr an. Anmeldungen nimmt die Kirchengemeinde per E-Mail unter thomas.reitz@ekhn.de entgegen. Jetzt sichern – das wird ein Erlebnis!
48 Glocken, die größte davon 271 kg schwer – das Carillon im Schloss Johannisburg in Aschaffenburg ist ein echtes Klangerlebnis! Normalerweise erklingt das Turmglockenspiel im Ostturm täglich automatisch kurz nach neun, zwölf und 17 Uhr. Am 13. September zwischen 11:30 und 15:30 Uhr könnt ihr aber hautnah dabei sein, wie das Carillon von Hand gespielt wird. Das Carillon besteht aus 48 Glocken, die 1969 gegossen wurden.
Die Aschaffenburger Stadtglockenspieler Ariane Toffel und Georg Wagner führen in den Glockenturm im 8. Stockwerk. Und als Bonus: Die US-amerikanische Carilloneurin Elizabeth Vitu spielt um 17 Uhr ein einstündiges Konzert. Neun kostenlose Führungen mit je zehn Plätzen stehen zur Verfügung – die Anmeldung läuft vom 1. bis 11. September online über kulturamt-aschaffenburg.de. Treffpunkt: Innenhof Schloss Johannisburg, Schlossplatz 4, Aschaffenburg.
Geschichte mal anders: In Oberursel nimmt euch die Führung „Was Gräber erzählen“ mit auf einen spannenden Rundgang über den alten Friedhof. Grabsteine und Denkmäler spiegeln gesellschaftliche Veränderungen der vergangenen zwei Jahrhunderte wider. Los geht es um 11 Uhr am Kriegerdenkmal für den Deutsch-Französischen Krieg, Adenauer Allee 7. Besichtigt werden unter anderem Ruhestätten von Widerstandskämpfern und die Gesellschaft prägenden Persönlichkeiten der Nachkriegszeit. Anmeldung per E-Mail an annemaren.horn@web.de oder telefonisch unter 0162/513036.
Weilburg für alle: Die neue Stadtführung „Weilburg zum Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken“ macht den Ort besonders zugänglich – insbesondere für Menschen mit Sehbeeinträchtigung, steht aber allen offen. Am 13. September um 15 Uhr könnt ihr die Stadt durch ein bronzenes Stadtrelief ertasten, Orgelklängen in der Schlosskirche lauschen oder den Weilburger Schlossgarten erschmecken. Treffpunkt ist das bronzene Stadtrelief auf dem Weilburger Marktplatz, 35781 Weilburg. Die Führung dauert rund zwei Stunden. Voranmeldung per E-Mail an denkmalstag-weilburg@gmx.de – spontanes Dazustoßen ist möglich, solange Plätze frei sind.
Noch zwei Highlights, die ihr nicht verpassen solltet: Das Theater Rüsselsheim, 1969 als Gastspielhaus eröffnet und seit 2024 als Kulturdenkmal geschützt, öffnet am 13. September seine Bühne. Ihr erhaltet Einblicke in Bühnen-, Licht- und Tontechnik – vom Keller bis zum Schnürboden, gut 19 Meter über der Bühne! Treffpunkt ist um 10 Uhr beim Haupteingang, Am Treff 7. Anmeldung bis 31. August per E-Mail an g.reinig@kultur123ruesselsheim.de.
Und wer es gemütlicher mag: Das Gemeindebackhaus in Eppstein-Bremthal, Bornstraße 14, um 1900 errichtet, öffnet von 13 bis 17 Uhr seine Türen. Seit vergangenem Jahr wird dort gelegentlich wieder Brot im originalen Holzbackofen gebacken – frisches Brot kosten inklusive! Dazu gibt es Kaffee und Kuchen im Heimatmuseum direkt nebenan. Keine Anmeldung nötig – einfach vorbeikommen!
Ob Kirchturm-Panorama, Glockenzauber oder frisches Backhaus-Brot – der Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 bietet für jeden etwas. Sichert euch eure Plätze, bevor sie weg sind – und erlebt die Geschichte unserer Region hautnah. Das ist der Sound der Heimat – und ihr seid live dabei!






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