Studio-Hotline 069–669 669 0

Sportcampus Ginnheim: Komplett saniert – aus sieben Hallen wurden acht!

Der Sportcampus Ginnheim der Goethe-Uni wurde für 18 Millionen Euro kernsaniert – aus sieben Hallen wurden acht, mit Poledance-Studio und neuer…

Redaktion
·
27. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 57 Minuten

Frischer Wind am Sportcampus Ginnheim

Von außen sieht er noch genauso aus wie 1973 – aber innen hat der Sportcampus Ginnheim der Goethe-Uni eine echte Verwandlung hingelegt! Die Goethe-Universität hat ihr Hallengebäude an der Ginnheimer Landstraße komplett entkernt und kernsaniert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wo früher sieben Hallen waren, sind es jetzt acht. Und das ist erst der Anfang der guten Nachrichten!

Was hat sich konkret verändert?

„Wir haben komplett entkernt und saniert“, erklärt Architekt Esref Yavuz vom Bereich Immobilienmanagement der Goethe-Uni. Und das merkt man sofort: neue Böden, frische Belüftungstechnik, moderner Brandschutz, ein durchdachtes Lichtkonzept und neue Elektrotechnik. Aus drei Treppenhäusern ist eines geworden – dazu gibt es jetzt ein schickes Foyer mit klaren Sichtachsen. Dunkle Ecken? Die gehören der Vergangenheit an!

Auch die Barrierefreiheit wurde komplett auf den neuesten Stand gebracht. Martin Miecke, Leiter des Zentrums für Hochschulsport, bringt es auf den Punkt: Der Campus sei jetzt im aktuellen Jahrhundert angekommen – was Sanitäranlagen, Barrierefreiheit und Diversität angehe, zum Beispiel durch All-Gender-Einzeltoiletten.

Die neue achte Halle: Poledance, Schwebeyoga und Akrobatik

Das Highlight der Sanierung? Die neue achte Halle! Durch eine clevere Neustrukturierung ist ein zusätzlicher Raum entstanden – ein kleines Tanzstudio für Akrobatisches. Poledance, Schwebeyoga, Akrobatik am Ring oder am Seil – hier ist für jeden was dabei. Laut Henning Blumenroth vom Hochschulsport sei Poledance besonders „stark nachgefragt“. Möglich wurde der Gewinn an Fläche auch dadurch, dass die Gebäudetechnik aus den Hallen ausgelagert und in Keller oder Randbereiche verlegt wurde.

Geblieben sind bewusst ein paar charmante Details: die markanten Fenster, das rote Fliesenmosaik der Schwimmhalle – und sogar ein paar aus dem House of Finance aussortierte Holzpaneele. Schön, oder?

Bis zu 5.000 Besucher pro Woche

Der Hochschulsport ist einer der Hauptnutzer der Anlage. Von 17 bis 23 Uhr gibt es täglich ein breites Angebot – von klassischen Ballsportarten bis zu Tanz und Fitness. 80 Prozent der Sportlerinnen und Sportler sind Studierende, zehn Prozent Mitarbeitende und zehn Prozent kommen aus der näheren Umgebung. Bis zu 5.000 Gäste pro Woche nutzen das Angebot – also auch für Nicht-Uniange­hörige kann es sich lohnen, mal reinzuschauen!

Photovoltaik auf dem Dach – der Campus versorgt sich selbst

Nachhaltig ist der Campus jetzt obendrein: Auf dem Dach wurde eine große Photovoltaikanlage installiert – die erste der Goethe-Uni an diesem Standort. Der Campus versorgt sich damit komplett selbst mit Strom. Was übrig bleibt, speist er ins Netz ein. Architekt Yavuz schätzt den jährlichen Ertrag auf rund 300.000 Kilowattstunden – das entspricht dem Bedarf von etwa 60 Reihenhäusern. Eine Dachbegrünung wäre ebenfalls möglich gewesen, scheiterte aber aus statischen Gründen.

18 Millionen Euro – und noch mehr Pläne

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 18 Millionen Euro, finanziert aus verschiedenen Töpfen – darunter auch eigene Mittel der Universität, die gleichzeitig als Bauherrin fungierte. Seit Beginn des aktuellen Semesters ist das Gebäude wieder voll nutzbar.

Doch damit ist noch nicht Schluss: Für die Außenanlagen – Tartanbahn, Rasen und Stadionlicht – werden noch einmal rund vier Millionen Euro benötigt. 2,3 Millionen stehen bereits aus dem Sondervermögen des Bundes bereit. Hochschulsport-Leiter Miecke hofft zudem auf Sponsoren und möglicherweise auch auf die Stadt Frankfurt – schließlich stellt die Uni einen Teil ihres Geländes für städtische Notunterkünfte zur Verfügung. Rund 600 Menschen leben dort.

Frankfurt, das freut uns für euch!

Der Sportcampus Ginnheim zeigt: Frankfurt investiert in seine Zukunft – und die Goethe-Uni macht’s vor, wie moderner Hochschulsport aussehen kann. Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden. Das ist der Sound der Weltstadt!

Quellen

Artikel teilen
Hilf uns, lokale Nachrichten zu verbreiten.

Dein Beitrag für Radio Frankfurt

Ob Meinung, Hinweis oder persönliche Geschichte: Reiche deinen Kommentar ein. Unsere Redaktion prüft deinen Beitrag vor der Veröffentlichung.
Einsatz von KI
Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage redaktionell ausgewählter Quellen erstellt, mehrstufig geprüft und vor der Veröffentlichung durch unsere Redaktion freigegeben. KI-generierte Bilder sind entsprechend gekennzeichnet.

Das könnte dich auch interessieren

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

1
Kontakt
2
Unterlagen
3
Datenschutz
WhatsApp vorhanden?
    Datenschutz*

    Kontaktformular

    Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.