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Mondfinsternis am 28. August: Für Frankfurt sieht’s schlecht aus – wo du trotzdem Chancen hast

Mondfinsternis am 28. August 2026: Für Frankfurt und Hessen sieht es wetterbedingt schlecht aus.

Redaktion
·
27. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 36 Minuten

Wolken statt Mondschatten – Hessen hat Pech

Freitagmorgen früh aufstehen und die partielle Mondfinsternis beobachten – das klingt nach einem perfekten Start in den Tag. Für alle hier im Main-Gebiet gibt es aber eine schlechte Nachricht: Die Wetteraussichten für den 28. August 2026 sind alles andere als rosig. Schauer und Gewitter ziehen aus Frankreich und den Benelux-Staaten heran und breiten sich in der Nacht nordostwärts bis zur Elbe aus. Hessen liegt dabei mitten in der Zugbahn der Wolkenfelder – also genau da, wo man am wenigsten sein möchte, wenn man den Mond beobachten will.

Was der Experte sagt

Tobias Reinartz, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD), macht kaum Hoffnung: „Für Frankfurt am Main stehen die Chancen schlecht, in München dagegen gut, die MoFi beobachten zu können.“ Wer das Spektakel wirklich erleben will, müsste in den Südosten Deutschlands ausweichen – also in den Süden und Osten Bayerns oder den Südosten Baden-Württembergs. Aber Achtung: Im Osten geht der Mond einige entscheidende Minuten früher unter – das sollte man beim Reiseplan einkalkulieren.

Komplett aufgeben? Noch nicht!

Für alle, die in Frankfurt und Hessen bleiben: Ein kleines Fünkchen Hoffnung bleibt. „In den übrigen Gebieten muss man Glück haben, wenn die Wolkendecke vielleicht mal vorübergehend aufreißt“, erklärt der DWD-Meteorologe. Heißt im Klartext: Wecker stellen, nach draußen gehen und auf eine Wolkenlücke hoffen. Manchmal lohnt sich genau das.

Das ist der Zeitplan der Mondfinsternis

Uwe Pilz von der Vereinigung der Sternfreunde empfiehlt, bereits ab 4.30 Uhr den Vollmond im Blick zu behalten. Um 4.33 Uhr beginnt der Kernschatten, sich über die Mondoberfläche zu schieben. Vollständig verfinstert wird der Mond dabei nicht – maximal 93 Prozent verschwinden im Schatten der Erde. Dazu kommt: Der Himmel hellt sich zu dieser Zeit bereits langsam auf, und der Mond steht tief am Horizont.

Die maximale Verfinsterung erreicht der Mond um 6.12 Uhr. Kurz danach sinkt er unter den Horizont. In Frankfurt endet die Beobachtungsmöglichkeit gegen 6.41 Uhr – dann ist der Vollmond für uns verschwunden. Also: Wer dabei sein will, muss früh raus!

Unser Fazit für Frankfurt

Die Mondfinsternis am 28. August ist astronomisch ein echtes Highlight – aber das Wetter spielt in Frankfurt und Hessen leider nicht mit. Wer unbedingt dabei sein will, sollte über einen Ausflug in den Süden Deutschlands nachdenken. Alle anderen: Wecker auf 4.30 Uhr stellen, kurz nach draußen schauen und die Daumen drücken. Der Sound der Weltstadt schläft nie – und vielleicht reißt die Wolkendecke ja doch noch auf!

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