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Schana towa, Frankfurt! Stadt feiert Rosch Haschana mit Lichtinstallation

Frankfurt feiert Rosch Haschana mit einem Fest an der Seufzerbrücke und einer Lichtinstallation mit dem Gruß „Schana towa“.

Redaktion
·
8. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 14 Minuten

Das jüdische Neujahr leuchtet in Frankfurt

Shalom, Frankfurt! Diesen Freitagabend beginnt nach dem jüdischen Kalender das Jahr 5787 – und unsere Stadt feiert mit! Rosch Haschana, das jüdische Neujahrsfest, bringt nicht nur in den Familien Festessen und Freude, sondern auch ein leuchtendes Zeichen mitten in unsere Mainmetropole. Der Sound der Weltstadt klingt in diesen Tagen ein bisschen festlicher!

Fest an der Seufzerbrücke – hier ist was los!

Bereits am Donnerstag, 10. September, lädt die Stadt Frankfurt gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu einem öffentlichen Fest ein. Treffpunkt ist die sogenannte Seufzerbrücke gegenüber der Paulskirche am Paulsplatz 9 – los geht’s um 19.30 Uhr!

Mit dabei sind prominente Gesichter: Stadträtin Tina Zapf-Rodríguez (Die Grünen) sowie Marc Grünbaum, Ko-Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde, und Nura Froemel, die Vorsitzende des Rats der Religionen, werden Reden halten. Rabbiner Avichai Apel richtet einige Worte an die Gäste, und Rabbiner Julien Chaim Soussan spricht ein Gebet. Ein Abend, der verbindet – mitten in Frankfurt!

„Schana towa“ leuchtet über der Stadt

Nach dem Fest wird’s richtig schön: Die Brücke zwischen dem Rathaus Römer und der Kämmerei wird mit dem Neujahrsgruß „Schana towa“ – auf Deutsch „Ein gutes Jahr“ – illuminiert. Eine ganze Woche lang könnt ihr diese Lichtinstallation im Herzen Frankfurts bestaunen. Die Stadt setzt damit, wie sie selbst sagt, „ein sichtbares Zeichen des Respekts für das jüdische Leben in unserer Frankfurter Stadtgesellschaft“. Stark!

Übrigens: Im vergangenen Jahr fand diese Aktion zum ersten Mal statt. Eine ähnliche Illumination organisiert Frankfurt auch zum Start des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Frankfurt zeigt eben, wie gelebte Vielfalt aussieht!

Mehr jüdische Feiertage im Herbst

Rosch Haschana ist nur der Auftakt – in den nächsten Wochen folgen weitere wichtige jüdische Feiertage, die ihr auf dem Schirm haben solltet:

  • Jom Kippur (Versöhnungstag): 21. September
  • Laubhüttenfest: 26. September bis 3. Oktober
  • Simchat Tora (Fest der Torafreude): 4. Oktober

Frankfurt lebt Gemeinschaft – und das hört man!

Rosch Haschana erinnert uns daran, was Frankfurt ausmacht: eine Stadt, in der unterschiedliche Kulturen, Religionen und Traditionen nebeneinander und miteinander leben. Das Blasen des Schofar – des Widderhorns – begrüßt das neue Jahr, und Frankfurt begrüßt es mit einem Lichtzeichen für alle. Schaut vorbei, feiert mit und wünscht euren Nachbarn ein herzliches „Schana towa“! Das beste Programm im Main-Gebiet heißt euch – und das neue Jahr 5787 – willkommen.

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