
Frankfurter Jurist Andreas Gran klärt 16- bis 27-Jährige auf 135 Seiten über ihre Rechte auf – von Umtausch bis Tattoo-Panne. Jetzt mehr erfahren!
Hand aufs Herz: Wann habt ihr zuletzt genau gewusst, was Gewährleistung und Garantie unterscheidet? Oder ob ihr ein Geschenk eigentlich zurückfordern dürft? Genau das sind die Fragen, die viele von uns täglich betreffen – und die trotzdem kaum jemand wirklich beantworten kann. Für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren gilt das noch viel mehr. Und genau da setzt der Frankfurter Jurist und Lehrbeauftragte Andreas Gran an.
Gran hat ein Buch geschrieben, das Jugendlichen die Grundlagen des Bürgerlichen Rechts näherbringt. Auf gerade mal 135 Seiten erklärt er, wann man umtauschen darf, was bei einem misslungenen Tattoo gilt und wie der Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie aussieht. Das klingt trocken? Stimmt nicht! Gran hat das Ganze so aufbereitet, dass es für die Zielgruppe tatsächlich zugänglich und verständlich ist.
Sein Fazit ist dabei ziemlich eindeutig: „Viele kennen ihre Rechte nicht.“ Und das liegt laut Gran nicht an mangelndem Interesse – sondern schlicht daran, dass solche Basiskenntnisse nicht Teil des Schulunterrichts sind. Wer also nie gelernt hat, wie das mit dem Umtausch oder dem Kaufvertrag genau funktioniert, stolpert später als Erwachsener blind durch den Alltag.
Stellt euch vor: Ihr kauft euch ein neues Smartphone, das nach zwei Wochen den Geist aufgibt. Oder ihr lasst euch ein Tattoo stechen, das am Ende ganz anders aussieht als besprochen. Was jetzt? Ohne Grundkenntnisse im Bürgerlichen Recht seid ihr in solchen Situationen aufgeschmissen – und zahlt im Zweifel drauf, obwohl ihr eigentlich im Recht seid.
Genau diese Alltagssituationen greift Andreas Gran in seinem Buch auf. Er zeigt, welche Rechte junge Menschen haben und wie sie diese auch wirklich durchsetzen können. Das ist kein trockenes Jurastudium in Buchform, sondern praktisches Wissen für den echten Alltag – von Kaufverträgen über Rückgaberechte bis hin zu konkreten Problemfällen wie dem schiefgelaufenen Tattoo.
Übrigens: Rechtsaufklärung für junge Menschen ist kein neues Phänomen. Ähnliche Ansätze gab es schon vor 100 Jahren. Aber was Gran heute vorlegt, ist nach eigenem Anspruch deutlich zeitgemäßer und zielgruppengerechter aufbereitet als frühere Versuche. Der Frankfurter Hochschullehrer weiß eben, wie er seine Zielgruppe abholt – und das merkt man dem Buch an.
Ihr seid zwischen 16 und 27 Jahre alt und wollt endlich wissen, welche Rechte ihr habt? Dann ist das Buch von Andreas Gran genau das Richtige für euch. Denn wer seine Rechte kennt, kann sich auch wehren – ob beim Shopping, beim Tattoo-Studio oder im Alltag. Der Sound der Weltstadt Frankfurt steckt auch in solchen Projekten: Menschen, die etwas bewegen wollen und Wissen zugänglich machen. Das finden wir klasse!






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