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Gefahr im Park: Hund frisst Jointstummel – Tierärztin schlägt Alarm!

Gefährliche Jointstummel in Frankfurter Parks: In der Tierklinik Kalbach werden monatlich zwei bis drei Hunde mit Cannabisvergiftung behandelt.

Redaktion
·
13. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Stunden

Achtung beim Gassigehen in Frankfurt!

Wer mit seinem Hund durch Frankfurts Parks spaziert, sollte die Augen offen halten – und zwar nicht nur wegen anderer Hunde oder Radfahrer. Eine unterschätzte Gefahr lauert direkt auf dem Boden: weggeworfene Jointstummel. Was für viele Menschen nur achtlos entsorgter Müll ist, kann für euren Vierbeiner lebensgefährlich werden!

Zwei bis drei Fälle pro Monat – allein in einer Frankfurter Tierklinik

Das ist keine Panikmache, sondern bittere Realität: In der Tierklinik Kalbach in Frankfurt gehören Cannabisvergiftungen bei Hunden inzwischen zum traurigen Alltag. Zwei bis drei Hunde pro Monat werden dort mit einer Vergiftung durch THC behandelt – also durch jenen Wirkstoff der Cannabispflanze, der berauschend wirkt. Auch die Tierklinik Hofheim schlug bereits öffentlich Alarm und warnte in einem Facebook-Beitrag eindringlich vor der Gefahr, die Cannabis-Reste für Hunde bedeuten können. Die Aussage einer Tierärztin bringt es auf den Punkt: „Fast gestorben.“

Seit der Legalisierung hat sich die Lage verschärft

Seit Cannabis für Erwachsene am 1. April 2024 per Gesetz teilweise legalisiert wurde, hat sich das Problem spürbar zugespitzt. Mehr Menschen konsumieren offen in der Öffentlichkeit – und nicht alle entsorgen ihre Reste verantwortungsvoll. Besonders auf Freizeitflächen wie dem Grüneburgpark lauert die Gefahr. Genau dort, wo ihr mit eurem Hund entspannt spazieren geht, schnüffelt und tobt.

Warum ist Cannabis für Hunde so gefährlich?

Hunde reagieren auf THC völlig anders als Menschen. Ihr Körper kann den Wirkstoff nicht so verarbeiten – schon kleine Mengen können für Vierbeiner toxisch sein. Ein schnell aufgeschnappter Jointstummel vom Boden kann also ernsthafte Folgen haben und im schlimmsten Fall das Leben eures Hundes gefährden.

Was könnt ihr tun?

  • Beim Spaziergang immer aufmerksam bleiben – besonders auf Wiesen und Freizeitflächen.
  • Euren Hund konsequent davon abhalten, Dinge vom Boden aufzunehmen.
  • Bei Verdacht auf Vergiftung sofort eine Tierärztin oder einen Tierarzt aufsuchen – keine Zeit verlieren!
  • Symptome wie Taumeln, Zittern, übermäßiges Sabbern oder Apathie ernst nehmen.

Bleibt wachsam – für euren besten Freund!

Frankfurt ist eine tolle Stadt zum Leben – für Menschen und Tiere. Aber genau deshalb müssen wir als Community aufeinander achten. Sprecht das Thema an, teilt diese Information mit anderen Hundebesitzern und achtet beim nächsten Spaziergang ein bisschen mehr auf den Boden. Euer Hund verlässt sich auf euch!

Quellen


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