
Landtagspräsidentin Wallmann besuchte bei ihrer Sommerreise das Städel Museum, eine Porzellanmanufaktur und den Geschichtsort Adlerwerke in Frankfurt…
Geschichte schaut nicht nur zurück – sie zeigt uns, wie wir die Zukunft gestalten können. Genau diesen Gedanken hat Landtagspräsidentin Astrid Wallmann im zweiten Teil ihrer Sommerreise mit nach Frankfurt gebracht. Drei besondere Stationen standen auf dem Programm: das Städel Museum, eine Porzellanmanufaktur und der Geschichtsort der ehemaligen Adlerwerke. Orte, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und trotzdem eine starke gemeinsame Botschaft haben.
Im Städel Museum erlebte Wallmann, wie Kunst weit mehr sein kann als bloße Betrachtung. Unter dem Titel „Artemis Digital“ haben das Städel Museum und der Arbeitsbereich Altersmedizin am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt gemeinsam ein digitales Kunstangebot für Menschen mit Demenz entwickelt. Die webbasierte Anwendung ermöglicht es, Kunstwerke auf Tablet, PC oder Smart-TV gemeinsam zu entdecken – und damit den Austausch zwischen Patienten und ihren Begleitpersonen zu fördern.
Das Ziel: Lebensqualität steigern, kulturelle Teilhabe ermöglichen und kreatives Gestalten anregen – ganz unabhängig davon, wo die betroffenen Menschen wohnen. Ein Ansatz, der begeistert.
„Es ist beeindruckend zu sehen, welche Kraft in der Auseinandersetzung mit Kunst liegen kann“, sagte Wallmann. „Die Zusammenarbeit von Städel Museum und Goethe-Universität ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn Kompetenzen ganz unterschiedlicher Bereiche zusammenwirken.“
Interdisziplinär, innovativ und zutiefst menschlich – genau das macht „Artemis Digital“ zu einem Projekt, das zeigt, was Frankfurt draufhat. Der Sound der Weltstadt klingt eben auch manchmal nach leisen, aber bedeutsamen Momenten.
Ein weiterer Stopp der Sommerreise führte Wallmann zum Geschichtsort der ehemaligen Adlerwerke in Frankfurt – einem Ort, der eindrucksvoll verdeutlicht, wie wichtig der bewusste Umgang mit Geschichte ist. Solche Orte halten Erinnerung lebendig und machen klar: Vergangenheit zu verstehen ist keine akademische Übung, sondern eine Verpflichtung für die Gegenwart.
Was verbindet Städel, Porzellanmanufaktur und Adlerwerke? Sie alle zeigen auf ihre eigene Art, wie Frankfurt mit seiner Geschichte, seiner Kultur und seiner Kreativität umgeht. Wallmanns Sommerreise macht deutlich: Diese Stadt hat viele Schichten – und jede davon lohnt es sich zu entdecken.
Frankfurt, das ist nicht nur Skyline und Flughafen. Das ist gelebte Geschichte, innovative Wissenschaft und Kunst, die Menschen berührt. Das beste Programm im Main-Gebiet kommt eben nicht nur aus dem Radio – manchmal steckt es auch in einem Museumsbesuch oder einem Geschichtsort mitten in der Stadt.
Neugierig geworden? Jetzt reinhören – und Frankfurt neu entdecken!






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