
Frankfurter Verein „Zan
Der Frankfurter Verein „Zan
Frankfurt erneuert 2.600 Meter Nidda-Uferweg zwischen Heddernheim und Berkersheim. Ab 24. August wird mit hellem Asphalt für mehr Komfort und Sicherheit…
Frankfurt macht seinen beliebtesten Freizeitweg fit für die Zukunft: Die Stadt erneuert den linksseitigen Uferweg entlang der Nidda zwischen Heddernheim und Berkersheim. Insgesamt rund 2.600 Meter des südöstlichen Nidda-Uferwegs werden befestigt – und das soll für Radler, Fußgänger, E-Roller-Fahrer und Inliner einen echten Unterschied machen. Der Sound der Weltstadt braucht eben auch die passenden Wege!
Ab voraussichtlich Montag, 24. August, starten die Bauarbeiten. Die Maßnahme umfasst zwei Abschnitte: einen rund 400 Meter langen Abschnitt südlich der Unterquerung der Bundesautobahn A 661 sowie einen etwa 2.200 Meter langen Abschnitt flussaufwärts, beginnend wenige Meter nördlich der Unterquerung. Die vorbereitenden Arbeiten haben laut der Stadt Frankfurt bereits begonnen.
Verantwortlich für das Projekt sind gemeinsam die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) und das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE). Die Stadtentwässerung übernimmt Planung, Ausschreibung und Bauabwicklung – die Finanzierung trägt das Amt für Straßenbau und Erschließung. Die Gesamtkosten liegen bei gut 1,2 Millionen Euro.
Besonders cool: Statt normalem dunklem Asphalt kommt ein heller Belag zum Einsatz. Der heizt sich im Sommer deutlich weniger auf – angenehmer für alle, die draußen unterwegs sind. Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert betonte beim Spatenstich: „Der helle Asphalt macht es besonders in heißen Sommern wie diesem deutlich angenehmer, draußen unterwegs zu sein. Aber auch Amphibien und Insekten profitieren davon, weil die Oberfläche für sie keine zusätzliche Wärmebarriere darstellt.“
Das Niddatal ist laut Siefert eines der wichtigsten Naherholungsgebiete in Frankfurt und eine viel genutzte Fahrradverbindung zwischen den nördlichen Stadtteilen – nicht nur für Freizeitradler, sondern auch für Pendlerinnen und Pendler. Mit dem erneuerten Weg soll nun eine attraktive, sichere und komfortable Verbindung entstehen. Der Uferweg auf der gegenüberliegenden Seite der Nidda bleibt übrigens als naturnaher Pfad erhalten – so bleibt das Gleichgewicht zwischen Ausbau und Natur gewahrt.
Für die Dauer der Bauarbeiten – voraussichtlich sechs bis acht Wochen – wird der betroffene Abschnitt vollständig gesperrt. Eine ausgeschilderte Umleitung für den Fuß- und Radverkehr wird eingerichtet. Anna-Lena Heinz, Sachgebietsleiterin für Planung und Bau der Gewässerunterhaltung bei der SEF, bittet alle um Verständnis und darum, die Baustellenabsperrungen zu beachten – damit die Arbeiten zügig und sicher abgeschlossen werden können.
Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, profitieren alle, die das Niddatal nutzen – ob zum Pendeln, für den Feierabendspaziergang oder die Sonntagsrunde mit dem Rad. Der neue Weg ist dann ganzjährig und auch bei schlechtem Wetter gut nutzbar. Das ist Frankfurt, wie wir es lieben: urban, grün und immer in Bewegung. Jetzt reinhören – und schon mal die Fahrradkette ölen!

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