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Weltkriegsbombe im Offenbacher Stadtwald: Energiewerk und Gasthaus Wildhof betroffen

Weltkriegsbombe im Offenbacher Stadtwald entdeckt: Gasthaus Wildhof und EVO-Energiewerk mussten geräumt werden, Straßen waren gesperrt.

Redaktion
·
7. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 18 Minuten

Blindgänger im Süden von Offenbach entdeckt

Im Offenbacher Süden ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie of-news.de berichtet, liegt der Blindgänger in einem Waldstück unweit des Gasthauses Wildhof und verfügt über einen chemischen Zünder. Die Bombe musste noch am selben Nachmittag vor Ort unschädlich gemacht werden. Die zuständigen Behörden leiteten umgehend weitreichende Sicherheitsmaßnahmen und Evakuierungen im betroffenen Gebiet ein.

500-Meter-Radius sorgt für Räumungen

Nach Angaben von of-news.de wurde um den Fundort an der Gemarkungsgrenze ein Sicherheitsradius von 500 Metern eingerichtet. Auf Offenbacher Seite mussten das Gasthaus Wildhof, mehrere umliegende Wohnhäuser sowie das benachbarte Energiewerk der EVO geräumt werden. Auf dem Gebiet von Heusenstamm waren dagegen keine Räumungen nötig, da sich die Sicherheitszone nicht auf bewohnte Bereiche der Nachbarkommune erstreckte.

Straßen gesperrt, Warnung für Spaziergänger

Die Sprengung hatte auch Folgen für den Verkehr: Die Dietzenbacher Straße sowie die Landesstraße 3117 mussten im betroffenen Bereich teilweise gesperrt werden. Die Autobahn 3 war von den Einsatzmaßnahmen nicht betroffen. Da es sich um ein stark frequentiertes Waldgebiet handelt, gab die Offenbacher Feuerwehr zusätzlich eine Warnmeldung über das System MOWAS heraus, die sich gezielt an Fußgänger und Radfahrer richtete, um diese auf die Gefahr in den Waldstücken hinzuweisen. Die Vorbereitungen für die Entschärfung koordinierten der Kampfmittelräumdienst, die Berufsfeuerwehr und das städtische Ordnungsamt gemeinsam.

Fund ist Resultat gezielter Suche

Laut of-news.de war der Fund kein Zufall, sondern das Ergebnis von Sondierungsarbeiten, die von der Stadt Offenbach in Auftrag gegeben worden waren. Die Örtlichkeit war den Experten für Kampfmittelbeseitigung bereits bekannt: Schon vor drei Jahren war an derselben Stelle eine Weltkriegsbombe entdeckt und im Rahmen eines Großeinsatzes kontrolliert gesprengt worden.

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