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Neun Tage Frieden statt Angst: 15 ukrainische Kriegswaisen kommen nach Bad Vilbel

15 ukrainische Kriegswaisen aus Hostomel kommen vom 1. bis 9. August nach Bad Vilbel. Der Partnerschaftsverein erhielt 5.

Redaktion
·
16. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Woche

Eine besondere Einladung aus der Quellenstadt

Bad Vilbel macht gerade etwas, das wirklich bewegt: Vom 1. bis 9. August reisen 15 ukrainische Kinder und drei Betreuer aus der Stadt Hostomel nahe Kiew in die Quellenstadt. Was diese Kinder verbindet, ist tragisch – sie alle haben jeweils einen Elternteil im Krieg verloren. Neun Tage lang sollen sie Abstand vom Alltag voller Angst bekommen, neun Tage lang sollen sie einfach Kinder sein dürfen.

„Neun Tage Frieden statt Angst“ – so bringt es Ralf Decker, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Ukraine-Bad Vilbel, auf den Punkt. Und dieser Satz trifft es einfach perfekt. Hinter dieser Initiative steckt jede Menge Herzblut, Engagement und das echte Gefühl, dass man auch im Main-Gebiet und der direkten Umgebung einen Unterschied machen kann.

5.000 Euro Förderung für ein starkes Zeichen

Damit das alles auch klappen kann, hat der Partnerschaftsverein Ukraine-Bad Vilbel kräftige Unterstützung bekommen. Staatssekretärin Karin Müller hat dem Verein am Dienstagnachmittag persönlich einen Förderbescheid in Höhe von 5.000 Euro überreicht. Dafür waren im Rathaus von Bad Vilbel sogar beide Flaggen gehisst – die deutsche und die ukrainische. Ein starkes Symbol, das zeigt: Diese Partnerschaft ist mehr als nur ein Eintrag auf dem Papier.

Ralf Decker ist sichtlich stolz auf das, was der Verein hier auf die Beine gestellt hat. Und das zu Recht! Solche Initiativen zeigen, wie viel Kraft in einer lokalen Gemeinschaft stecken kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

Ein Programm voller Erlebnisse wartet

Die 15 Kinder und ihre drei Betreuer sollen in Bad Vilbel eine Woche voller Programm erleben – nicht nur in der Quellenstadt selbst, sondern auch in den Nachbarstädten. Was genau geplant ist, bleibt spannend. Klar ist: Es wird ein unvergesslicher Aufenthalt, der diesen Kindern für eine Weile zeigt, wie sich Alltag ohne Sirenen und Angst anfühlt.

Wer den Partnerschaftsverein Ukraine-Bad Vilbel und seine Arbeit kennt, weiß: Hier geht es nicht um große Gesten, sondern um echte Verbindungen zwischen Menschen. Genau das macht diese Initiative so besonders – und so wichtig.

Solidarität, die man spürt

Solche Geschichten zeigen, was regionale Gemeinschaft wirklich bedeutet. Bad Vilbel öffnet seine Türen, der Verein kämpft für Fördergelder, die Politik unterstützt – und am Ende stehen 15 Kinder, die für neun Tage einfach durchatmen können. Das ist der Sound der Weltstadt und ihrer Region: laut, herzlich und nah dran an den Menschen, die es brauchen.

Drücken wir den Kindern, den Betreuern und dem Partnerschaftsverein Ukraine-Bad Vilbel die Daumen für einen unvergesslichen August. Diese neun Tage verdienen es, etwas ganz Besonderes zu werden.

Quellen


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