
Vincent Karl, Bruder von Bayern-Star Lennart Karl, verlässt Eintracht Frankfurt nach drei Jahren im NLZ. Wird er der nächste Karl beim FC Bayern?
Das nächste Kapitel in der Karl-Familiengeschichte schreibt sich in Frankfurt – und es ist für die Eintracht schon wieder keine gute Nachricht. Vincent Karl, der jüngere Bruder von Bayern-Star Lennart Karl, hat sich am 24. Oktober über Instagram von Eintracht Frankfurt verabschiedet. Wie absolutfussball.com berichtet, war der Youngster drei Jahre lang im Nachwuchsleistungszentrum der SGE aktiv und bedankte sich in seinem Post bei Trainern, Betreuern und seiner Mannschaft für die gemeinsame Zeit.
In seiner Abschiedsnachricht schreibt Vincent Karl laut absolutfussball.com: Nach drei Jahren im NLZ Frankfurt sei es für ihn nun an der Zeit, ein neues Kapitel in seiner fußballerischen Laufbahn aufzuschlagen. Aus Mitspielern seien in dieser Zeit Freunde geworden.
Die Familie Karl stammt aus Frammersbach. Lennart Karl wechselte bereits 2017 im Alter von neun Jahren von Viktoria Aschaffenburg nach Frankfurt, wie absolutfussball.com schreibt. Auch Vincent spielte anschließend im Frankfurter Nachwuchs. Schon beim großen Bruder zeigte sich demnach, wie schwer die Eintracht ihre Talente halten kann: Als die Eltern im Winter 2021 einen Wechsel zum FC Bayern ankündigten, sortierte der Verein Lennart aus. Zuvor war es der SGE laut dem Bericht nicht gelungen, ihn mit einem Fördervertrag zu binden.
Wohin es Vincent Karl nun zieht, ist offiziell noch nicht bekannt. Nach Angaben von absolutfussball.com hat der FC Bayern den heute 18-Jährigen aber ebenfalls im Blick und denkt über eine Verpflichtung nach – übereinstimmenden Medienberichten zufolge. Auch ein Umzug der ganzen Familie nach München soll demnach im Raum stehen.
Für Eintracht Frankfurt ist der mögliche Abgang ein weiterer bitterer Verlust, schreibt absolutfussball.com. Auch Vincent gelte als hochtalentiert. Vereinsvizepräsident Armin Kraaz hatte schon über Bruder Lennart gesagt, die Eintracht habe alles probiert, ihn zu halten – der junge Spieler sei aber immer „Bayern-minded“ gewesen, da habe der Verein keine Chance gehabt.
Ob Vincent Karl denselben Weg geht wie sein Bruder, ist derzeit offen. Fest steht: Mit seinem Abschied von der SGE endet für den 18-Jährigen nach drei Jahren ein Kapitel im Frankfurter Nachwuchsleistungszentrum – wohin die Reise als Nächstes geht, bleibt vorerst Spekulation.






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