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Hütter sieht Eintracht auf dem richtigen Weg – trotz Niederlage in Dortmund

Eintracht Frankfurt verliert in Dortmund knapp mit 0:1, Trainer Hütter sieht trotzdem Fortschritte.

Redaktion
·
25. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Stunden

0:1 in Dortmund – aber mit Ansage!

Liebe Adler-Fans, eigentlich sollte man meinen: Niederlage ist Niederlage. Aber beim Auswärtsspiel von Eintracht Frankfurt bei Borussia Dortmund am Samstagabend war mehr drin als das nackte Ergebnis zeigt. Die Eintracht verlor zwar mit 0:1, zeigte aber eine couragierte Leistung, wie die hessenschau berichtet. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Dortmunds Maximilian Beier zehn Minuten vor Schluss – und schickte die Hessen damit mit leeren Händen nach Hause.

Trotzdem: Trainer Adi Hütter zog nach dem Spiel ein positives Fazit. Er sah einen Schritt in die richtige Richtung, vor allem im Vergleich zum Debakel von Leipzig. Die Mannschaft stabilisiere sich langsam, auch defensiv werde besser gearbeitet, so der Österreicher. Genau diese Entwicklung ist es, auf die es bei der Eintracht in den kommenden Wochen ankommt.

Viererkette bleibt, Baum überzeugt

Spannend: Hütter blieb trotz des starken BVB-Saisonstarts bei seiner Viererkette, die schon beim 1:0 gegen Köln zum Einsatz kam. Personell gab es aber Anpassungen – auf rechts verteidigte Nnamdi Collins, links ersetzte Elias Baum Keita Kosugi, zentral standen Robin Koch und Lilian Brassier. Vor allem Baum machte seine Sache gut. Es zeigte sich einmal mehr: Für Hütter ist weniger das System entscheidend als die generelle Herangehensweise seiner Mannschaft – und die stimmte gegen Dortmund über weite Strecken.

Besonders die erste Halbzeit konnte sich sehen lassen. Die Eintracht ging von Beginn an mutig zu Werke und kam durch Collins, Jonny Burkardt und Younes Ebnoutalib zu guten Chancen. Erst in Halbzeit zwei erhöhte Dortmund den Druck, und am Ende reichte ein einziger Treffer von Beier, um die couragierte Frankfurter Leistung zunichtezumachen.

Uzun muss sich erst noch beweisen

Ein Thema bleibt Can Uzun. Der Unterschiedsspieler der Eintracht saß gegen Dortmund zunächst wieder auf der Bank und wurde erst in der Schlussphase eingewechselt. Hütter hatte im Vorfeld deutlich gemacht, dass Fußball ein Mannschaftssport sei – und dass Uzun genau das verinnerlichen müsse, um seine große Karriere auch wirklich zu machen. Für den jungen Offensivspieler heißt es also: dranbleiben und zeigen, dass er auch defensiv seinen Beitrag leisten kann.

Neue Philosophie, neuer Kader – alte DNA?

Wie ZDFheute berichtet, steckt hinter der aktuellen Entwicklung mehr als nur ein einzelnes Spiel. Hütter, der die Eintracht bereits von 2018 bis 2021 trainierte, soll die Mannschaft wieder zurück zu ihrer alten DNA führen – zu Intensität, Zweikampf- und Laufstärke, die den Verein einst bis ins Halbfinale der Europa League brachte. Der aktuelle Kader sei dafür aber noch zu jung und zu unfertig, zu spät zusammengestellt worden, heißt es weiter.

Vorstandschef Axel Hellmann stärkte Hütter in dieser schwierigen Phase öffentlich den Rücken. Er betonte, keine Bedenken bezüglich der Arbeit des Trainers zu haben, und sprach von einer sportlich herausfordernden, aber keineswegs krisenhaften Lage beim Verein. Gleichzeitig kündigte Hellmann an, dass die Eintracht ihre Transferstrategie anpassen werde – allerdings ohne radikale Kehrtwende.

Großes Ziel: Europa – und ein neues Stadion

Die Ambitionen bei der Eintracht bleiben hoch. Ein Traditionsverein im Herzen von Europa müsse die Teilnahme an europäischen Wettbewerben als Grundsatzziel haben, machte Hellmann klar. Das passt auch zu den langfristigen Plänen des Vereins, die wir in einem früheren Beitrag bereits vorgestellt haben: Die Eintracht denkt schon jetzt über ein neues Stadion nach, da der Deutsche Bank Park ab 2035 an seine Grenzen stößt. Wer europäisch mitspielen will, braucht eben auch die passende Infrastruktur dafür.

Nach dem Spiel in Dortmund steht für die Eintracht schon das nächste Pflichtspiel an: Am Dienstag geht es im DFB-Pokal zum HSV. Die Mannschaft hat genug positive Ansätze aus Dortmund mitgenommen, um darauf aufzubauen. Jetzt reinhören bei Radio Frankfurt – wir bleiben für euch am Ball, wenn es um unsere Eintracht geht!

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