
Mehr als 10.000 Besucher feierten das Hayner Burgfest in Dreieichenhain – mit 95 Marktständen, Live-Konzerten und jeder Menge Mittelalter-Feeling für die…
Schwerter klirren, Fanfaren ertönen und über den Köpfen flattern Banner: Beim Hayner Burgfest in Dreieichenhain dreht sich alles zurück in die Vergangenheit! Die Burg Hayn verwandelt sich jährlich in einen der deutschlandweit größten Schauplätze für Ritter, Handwerker, Händler und Musikanten – und in diesem Jahr kamen mehr als 10.000 Begeisterte, um dabei zu sein. Ein echtes Highlight für die ganze Region!
Der Mittelaltermarkt „Herrenborn“ zählt in diesem Jahr mehr als 95 Stände – und an jedem gibt es etwas zu bestaunen. Besonders beliebt: Stefan Hoffmann, der Bechermacher, der mit geübten Händen und einer mechanischen Drehscheibe Ton in kunstvolle Becher verwandelt. Die Zuschauer verfolgen jeden Handgriff mit großem Interesse.
Was sofort auffällt: Kaum jemand ist einfach in Alltagskleidung unterwegs! Bunte Gewänder, mittelalterliche Kopfbedeckungen und Schnabelschuhe – die Besucher machen das Erlebnis mit ihren Outfits komplett. Das ist eben der Sound der Weltstadt auf mittelalterisch!
Das Orgateam von der Kultur-Gesellschaft Hayner Vereine hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Geschäftsführer Roger Heil erklärt: „Auf zahlreichen Bühnen gibt es Konzerte, die wir teilweise schon 15 Monate im Voraus organisiert haben.“ Das Ergebnis kann sich sehen – und hören – lassen!
Am Freitagabend gastierte das Duo Donnersack auf der Freilichtbühne im Burghof. Herold Lordi erklärte dabei auf amüsante Art die Geschichte des Dudelsacks – mit einer wilden Geschichte über den Wikinger Leif Eriksson, einer toten Ziege und einem Instrument namens Platerspiel. Das Publikum, besonders die Kinder, war begeistert!
Das absolute Highlight des Wochenendes war dann der Auftritt der Mittelalterband Schelmisch am Samstagabend. Viele Besucher tanzten vor der Bühne – pures Mittelalter-Feeling pur!
Neben der Musik hatte das Burgfest noch viel mehr zu bieten. Im Burggraben erzählte Elain Morgaine spannende keltische Mythen und Geschichten – perfekt für das jüngere Publikum. Auf der Wiese und dem Parkplatz beim Untertor warteten weitere Aktionen: Die Ronneburger Fechtschule zeigte historisches Fechten, und Jürgen Heidenreich gab Tipps zum Bogenschießen. Für Groß und Klein war also wirklich alles dabei!
Das Hayner Burgfest zeigt einmal mehr, wie viel Kultur und Gemeinschaft die Region rund um Frankfurt zu bieten hat. Über 10.000 Besucher, 95 Marktstände, Live-Konzerte und jede Menge mittelalterliches Handwerk – das ist das beste Programm im Main-Gebiet, auch abseits des Senders! Wer dieses Jahr dabei war, wird sicher wiederkommen. Und wer es verpasst hat: Vormerken für das nächste Hayner Burgfest lohnt sich auf jeden Fall!
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