Studio-Hotline 069–669 669 0

Lebenslang! Frankfurter Landgericht verurteilt 37-Jährigen wegen Mord mit 75 Messerstichen

Das Frankfurter Landgericht verurteilt einen 37-Jährigen wegen Mordes zu lebenslanger Haft. Er hatte den neuen Freund seiner Frau mit 75 Messerstichen getötet.

Redaktion
·
11. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 22 Minuten

Ein brutales Verbrechen – ein klares Urteil

Frankfurt Bonames, 2. Juli: Ein Mann greift zum Küchenmesser und sticht 75 Mal auf den neuen Freund seiner Ehefrau ein. Jetzt hat das Frankfurter Landgericht gesprochen – und das Urteil ist eindeutig: lebenslange Haft. Der 37-Jährige wurde wegen heimtückischen Mordes verurteilt. Dazu kommt eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung an seiner Ehefrau, die er bei dem Angriff ebenfalls attackierte.

75 Messerstiche – die Richterin spricht von „Übertötung“

Die Brutalität der Tat ließ im Gerichtssaal niemanden kalt. Die vorsitzende Richterin sprach von „Übertötung“ – ein Begriff, der die maßlose Gewalt des Angriffs beschreibt. 75 Messerstiche auf ein Opfer, das keine Chance hatte. Laut Gericht handelte der Mann aus niedrigen Beweggründen: Er habe schlicht nicht akzeptieren können, dass sich seine Frau von ihm getrennt und einem anderen Mann zugewandt hatte.

Staatsanwaltschaft und Landgericht waren sich einig: Es handelt sich um einen heimtückischen Mord. Der Angeklagte hatte dem Paar aufgelauert – stach zuerst auf seine Frau ein, ließ dann von ihr ab und richtete seine volle Aggression gegen den neuen Freund.

Fußfessel kurz vor der Tat abgenommen

Besonders erschreckend: In den Monaten vor der Tat hatte der Mann seine Frau geschlagen und mit Drohungen in Todesangst versetzt. Wegen dieser häuslichen Gewalt musste er eine elektronische Fußfessel tragen, die seinen Aufenthaltsort rund um die Uhr überwachte. Seine Frau besaß außerdem einen Tracker, der sie warnte, sobald er sich näherte.

Ende Juni 2025 wurde ihm die Fußfessel abgenommen. Nur wenige Tage später, am 2. Juli, nahm der 37-Jährige aus seiner Wohnung in Friedberg im Wetteraukreis ein Küchenmesser, fuhr zu seiner Frau und startete den tödlichen Angriff auf das Paar.

Verteidigung scheitert mit Totschlag-Plädoyer

Die Verteidigung hatte auf Totschlag plädiert und argumentiert, ihr Mandant sei in einer psychischen Ausnahmesituation gewesen – die Tat habe nichts mit Besitzdenken zu tun gehabt. Das Gericht folgte dieser Einschätzung nicht. Das Urteil: lebenslange Haft – und das für einen Mann, der glaubte, über das Leben eines anderen bestimmen zu können.

Das Urteil ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht rechtskräftig.

Quellen


Artikel teilen
Hilf uns, lokale Nachrichten zu verbreiten.

Dein Beitrag für Radio Frankfurt

Ob Meinung, Hinweis oder persönliche Geschichte: Reiche deinen Kommentar ein. Unsere Redaktion prüft deinen Beitrag vor der Veröffentlichung.
Einsatz von KI
Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage redaktionell ausgewählter Quellen erstellt, mehrstufig geprüft und vor der Veröffentlichung durch unsere Redaktion freigegeben. KI-generierte Bilder sind entsprechend gekennzeichnet.

Das könnte dich auch interessieren

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

1
Kontakt
2
Unterlagen
3
Datenschutz
WhatsApp vorhanden?
    Datenschutz*

    Kontaktformular

    Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.