
Die Städelschule zeigt ihre Abschlussausstellung „bonds
Frankfurt hat wieder mal bewiesen, dass diese Stadt nie langweilig wird! Mitten im Trianon-Hochhaus – da, wo sonst Konzerne das Sagen haben – hat die Städelschule ihre diesjährige Abschlussausstellung aufgeschlagen. Zwischen Büroetagen, Konferenzräumen und sogar ehemaligen Tresorräumen im Untergeschoss zeigen 33 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke. Das ist der Sound der Weltstadt – ungewöhnlich, mutig und absolut sehenswert!
Und das Beste daran? Der Ort ist kein Zufall. Denn die Ausstellung trägt den Titel „bonds“ – also Verbindungen. Und genau das wird hier auf vier Etagen erlebbar gemacht: Verbindungen zwischen Kunst und Wirtschaft, zwischen Menschen und Systemen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Der Begriff bonds ist bewusst doppeldeutig gewählt. Auf der einen Seite stehen die klassischen Finanzprodukte – Anleihen, Schuldverschreibungen, der ganze Corporate-Kram, der in einem Hochhaus wie dem Trianon zu Hause ist. Auf der anderen Seite geht es um tiefgreifende menschliche Verbindungen: familiäre Bande, kulturelle Verknüpfungen, historische Verflechtungen.
Genau diese Spannung macht die Ausstellung so stark. Die Werke der Absolventinnen und Absolventen der Städelschule führen die Besucher auf eine echte Gedankenreise – vom modernen Corporate-Alltag über den transatlantischen Sklavenhandel bis hin zu interaktiven Experimenten rund um Wahrheit und Lüge. Da ist für jeden etwas dabei, versprochen!
Insgesamt präsentieren 33 Künstlerinnen und Künstler ihre Abschlussarbeiten – und die Vielfalt ist beeindruckend. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich über mehrere Etagen des Trianon-Hochhauses, sogar die alten Tresorräume im Untergeschoss wurden in Ausstellungsräume verwandelt. Wer hätte gedacht, dass ein ehemaliger Banktresor mal als Bühne für zeitgenössische Kunst dient? Das ist Frankfurt, wie wir es lieben!
Dass Kunst und Finanzwelt hier buchstäblich Tür an Tür liegen, macht deutlich, wie sehr die Städelschule den globalen Verflechtungen auf den Grund gehen will – auch denen des Kunstmarkts selbst. Denn auch der ist längst Teil eines weltweiten wirtschaftlichen Systems, das die Ausstellung kritisch beleuchtet.
Ob ihr Kunstkenner seid oder einfach mal Lust habt, etwas Neues zu erleben – diese Ausstellung ist ein echtes Highlight im Frankfurter Kulturkalender. Sie zeigt, wie mutig und relevant die nächste Generation von Künstlerinnen und Künstlern aus unserer Stadt denkt. Die Städelschule macht Frankfurt zur Bühne für Ideen, die bewegen und manchmal auch unbequem sind. Und das ist gut so!
Also: Macht euch auf den Weg ins Trianon-Hochhaus, taucht ein in die Welt von „bonds“ und lasst euch von 33 frischen Perspektiven überraschen. Das ist das beste Programm im Main-Gebiet – und ihr solltet es nicht verpassen. Jetzt reinhören, reinschauen und rausgehen!






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