
Eintracht Frankfurt verliert knapp 0:1 in Dortmund – Joker Beier trifft spät. Alle Infos zum couragierten Auftritt der SGE beim Topspiel im Signal Iduna Park.
Der Sound der Weltstadt bleibt diesmal etwas leiser: Eintracht Frankfurt hat beim Topspiel in Dortmund knapp mit 0:1 verloren. In einem früheren Beitrag hatten wir berichtet, wie die SGE nach dem Köln-Sieg an die positive Entwicklung anknüpfen wollte. Am Ende reichte es nicht ganz – aber unsere Adler haben alles reingeworfen!
Borussia Dortmund setzte sich im Signal Iduna Park gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0 (0:0) durch und sprang damit zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze der Bundesliga. Wie der BVB in seinem offiziellen Spielbericht mitteilt, fiel die Entscheidung erst spät: Der eingewechselte Maximilian Beier traf in der 80. Minute nach Vorarbeit von Jobe Bellingham aus 17 Metern ins lange Eck. Für den BVB war es laut Sky Sport bereits der 15. Sieg aus den vergangenen 16 Heimspielen gegen die SGE – kein einfacher Gegner also, aber unsere Jungs haben gezeigt, dass sie mithalten können.
81.365 Zuschauer sahen ein ausverkauftes Haus und ein Spiel mit offenem Visier. Schon früh hatte Dortmunds Serhou Guirassy gleich zwei Großchancen, scheiterte aber jeweils am stark reagierenden Frankfurter Torhüter Noah Atubolu. Nach Angaben von Sky Sport blieben zudem zwei strittige Strafraumszenen gegen Daniel Svensson und Ramy Bensebaini ohne Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Sven Jablonski.
Die Eintracht ließ sich von der frühen Dortmunder Drangphase nicht einschüchtern und fand im Laufe der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel. Jonathan Burkardt hatte nach einer guten halben Stunde eine Gelegenheit, und auf der Gegenseite rettete bei den Dortmundern die Latte, als ein abgefälschter Schuss von Svensson nur das Aluminium traf. Auch nach der Pause blieb die SGE mutig und fand laut BVB immer wieder Lösungen und Räume für Entlastung, auch wenn Dortmund mit mehreren Großchancen – unter anderem zweimal per Kopfball von Guirassy an die Latte und knapp vorbei – näher am Führungstreffer war.
Trainer Niko Kovac brachte in der Schlussphase mit Beier, Carney Chukwuemeka und Ethan Nwaneri frischen Offensivschwung, der sich schließlich auszahlte. Eintracht-Kapitän Robin Koch sagte nach der Partie laut Sky Sport: „Das ist natürlich bitter. Wir haben alles versucht.“ Für die Frankfurter war es zudem das erste Spiel nach der Trennung von ihrem langjährigen Sportvorstand Markus Krösche – unter diesen Vorzeichen ein durchaus couragierter Auftritt in Dortmund.
Für Borussia Dortmund steht bereits am Sonntag die nächste Herausforderung an: Beim SC Freiburg kann der FC Bayern München laut Sky Sport wieder an den Dortmundern vorbeiziehen, bevor es für den BVB zum Topspiel gegen die Bayern kommt. Sportdirektor Ole Book wird von Sky Sport mit den Worten zitiert, man sei „schon auch gut“ und werde „dagegenhalten“.
Für Eintracht Frankfurt gilt es nun, die couragierte Leistung aus Dortmund mitzunehmen und in Punkte umzumünzen. Das beste Programm im Main-Gebiet bleibt natürlich weiter an der Eintracht dran – schaltet ein und bleibt mit uns auf dem Laufenden, wenn es für die Adler weitergeht. Jetzt reinhören!






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