Die Stiftung „Helfen helfen
Frankfurt zeigt Herz – und das auf eine ganz besondere Art! Die Stiftung „Helfen helfen“ von Medienmanager Bernd Reisig plant einen Kinoabend für 360 obdachlose Menschen. Kein gewöhnlicher Filmabend, sondern ein echter Wohlfühlabend mit Leinwand, Essen und Gemeinschaft. Der Sound der Weltstadt schlägt hier genau richtig – laut, warm und solidarisch.
Gute Frage! Reisig hat sich dabei etwas gedacht: Klassische Kinosäle sind für Menschen mit Rollator oder anderen Gehhilfen oft kaum zu erreichen. Außerdem lässt sich in einem normalen Filmtheater kein richtiges Essen servieren – und genau das soll an diesem Abend dazugehören. Die Lösung: Im Bürgerhaus Bornheim wird eine Leinwand aufgebaut. So wird aus einem Kinoabend ein echter Gemeinschaftsmoment.
Die Veranstaltung ist für den 25. Januar geplant. Welcher Film gezeigt wird, steht noch nicht fest – sicher ist aber, dass es ein aktuelles Werk sein soll. „Wir sind mit dem Filmverleih im Gespräch“, sagt Reisig. Wir sind gespannt!
Vorgestellt hat Reisig seine Pläne beim Sommerfest der Stiftung – und das in illustrer Runde. Mit dabei waren Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne), Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) und Rapper Moses Pelham. Die Stiftung „Helfen helfen“ unterstützt ärmere und obdachlose Menschen – und macht dabei immer wieder mit kreativen Ideen auf sich aufmerksam.
Neben dem Kinoabend verfolgt die Stiftung noch eine weitere Herzensidee: einen besonderen Foodtruck. Das Konzept ist so simpel wie genial – Besucherinnen und Besucher können dort nicht nur selbst Bratwürste, Kaffee oder Limo kaufen, sondern auch für andere bezahlen. Obdachlose und arme Menschen holen sich die bezahlten Waren dann einfach ab. Teilen leicht gemacht!
Leider scheiterte das Projekt im vergangenen Jahr am Veto des Straßenbauamts. „Verkaufsstände aller Art sind im gesamten Stadtgebiet nicht genehmigungsfähig“, hieß es damals. Gerhard Bereswill von der Stiftung „Helfen helfen“ kann das nicht nachvollziehen: „Wir sind kein kommerzieller Anbieter, das Straßenbauamt hat das Karitative an unserer Idee verkannt.“ Reisig lässt sich davon nicht entmutigen und will bei der neuen Stadtregierung einen neuen Anlauf starten, damit der Foodtruck endlich einen Platz in der Innenstadt bekommt.
Ein Kinoabend mit Essen für 360 obdachlose Menschen, ein Foodtruck der Solidarität – die Stiftung „Helfen helfen“ beweist, dass Frankfurt mehr ist als Hochhäuser und Bankentürme. Hier wird füreinander eingestanden. Wir drücken die Daumen, dass der 25. Januar ein unvergesslicher Abend wird – und der Foodtruck bald folgt. Das ist das beste Programm im Main-Gebiet, das man sich vorstellen kann: echtes Miteinander, direkt vor unserer Haustür.






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